13.10.2017

Tipps für Eastbourne, Brighton und Lewes

Weiter geht es mit Teil zwei meines Englandeinblicks und wie besprochen gebe ich Euch jetzt ein paar Tipps für die Städte Eastbourne, Brighton und Lewes.

Zu allererst sind wir nicht direkt nach Eastbourne gefahren, sondern ein Stück östlicher zu den Klippen. Beachy Head ist sehr bekannt und leider wohl auch ein zweifelhafter Ort, da dort viele Suizid begehen. Ich finde, man sollte trotzdem dort gewesen sein, wenn man nicht gerade tieftraurig ist. Die Landschaft ist einfach atemberaubend.


Wir sind danach noch ein Stück weiter nahe der Küste entlang gefahren und haben einen Stopp am Seven Sisters Country Park gemacht. Man bezahlt nur das Parken und läuft durch die weiten Felder Richtung Küste, der Weg ist beliebt bei Hundebesitzern und Familien mit Kindern. Ich kann den Park nur empfehlen. 



Fährt man noch ein Stück weiter, kommt man zu einem etwas versteckten Fußweg Richtung Klippen, wir trafen hier nur Einheimische und es war traumhaft dort. 




Eastbourne direkt bietet nicht so viel, wie ich finde, es gibt eine ganz hübsche Strandpromenade und einen Pier, der aber nicht mit dem Pier in Brighton zu vergleichen ist. 


Als Restauranttipp hätte ich die Yummy Noodle Bar, die wirklich sehr gutes chinesischen Essen (ohne Glutamat!) serviert. Nicht so das typische Chinarestaurant, sondern eher ein wenig hip. Es liegt in einem kleinen Shoppingcenter, dem Enterprise Shopping Center, das allein einen Besuch wert ist, man findet hier keine Filialketten, sondern nur kleine, liebevoll geführte Läden. Für Veganer gibt es dort auch ein wirklich hübsches veganes Restaurant mit kleinen Speisen. 

Weiter geht es nach Brighton. Brighton hat mir richtig gut gefallen. Viele junge Leute, sehr trendy, es gibt so viel zu sehen, dass wir das an einem Tag unmöglich hätten schaffen können. Einen tollen Bericht über Brighton hat auch Luzia Pimpinella mal geschreiben. 

Wir waren zuerst im Open Market, einer kleinen Markthalle, wo man günstig Obst und Gemüse kaufen kann, auch frisches Brot, Fleisch und Tee. Es gibt Cafes, Restaurants und Essen im Street Food Style, wie die leckeren Sausagerolls, die bei den Engländern sehr beliebt sind, Würstchen im Teigmantel. In der Gegend um den Open Market gibt es zahlreiche Charityshops und verschiedene Läden, die günstigen Schnickschnack anbieten. Wäre die Straße in den USA gewesen, wäre ich vermutlich nicht ausgestiegen, aber hier habe ich mich nie unwohl gefühlt, das Publikum war sehr gemischt, arm, jung, alt...alles dabei. Mal was anderes als immer die Tourigegenden. 


Danach ging es an den bekannten Pier. Ich hatte noch aus meiner Jugend in Erinnerung, dass man dort mit 2 Pence Münzen an Spielautomaten spielen konnte und das hat sich in all den Jahren nicht geändert. Nur, dass es dort so touristisch und quirlig zuging, das hatte ich vergessen. Trotzdem lohnt es sich, den Pier entlang zu schlendern und das Treiben auf sich wirken zu lassen. 







Und Fish & Chips gibt es dort natürlich auch überall! 


Am Royal Pavillon und der North Laine sind wir nur vorbeigefahren, aber wenn wir nochmal in der Stadt sind, möchte ich auch unbedingt mal dort hin! 

Gegessen haben wir am Hafen, Marina Brighton, hier kann man kostenlos parken und ein Restaurant reiht sich an das nächste, alles macht einen neuen und modernen Eindruck und es ist garantiert für jeden was dabei. 


Und wer bis hierher durchgehalten hat, dem stelle ich noch kurz eine kleinere Stadt vor, die etwas nördlich von Brighton liegt, Lewes. Lewes hat eine hübsche Innenstadt mit allerlei interessanten Shops, man findet hier auch einiges an skandinavischen Design. Besonders hat mir Closet & Botts gefallen, die vieles im Vintagelook anbieten. Ich habe mich aber zurückgehalten :-), wobei, die schöne Holzschale hätte ich mitnehmen sollen. 



Voller Kuriositäten ist die Flohmarkthalle in einer Seitenstraße, und die kleinen Shops in der alten Nähfabrik (Needlemakers) sind auch absolut einen Besuch wert. 




Wenn ihr hungrig seid: In der Flintowl Bakery gibt es kleine Snacks und man kann dort auch hübsch sitzen, allerdings war mein Reissalat ziemlich sandig, den kann ich nicht empfehlen. Wer es traditioneller mag, dem sei die Lewes Fish Bar in der Hauptstraße empfohlen, als wir dort waren, kamen zahlreiche Schüler, um sich dort ein Mittagessen zu holen, das ist doch auch immer ein gutes Zeichen, und die Portionen dort waren riesig! 

So, ich hoffe, Euch hat mein kleiner Einblick gefallen, war jemand schon einmal in der Ecke oder plant dorthin zu reisen?

Eure 


Kommentare:

  1. Liebe Tinka, bin gerade über Deinen Blog gestolpert. Vielen Dank für diesen tollen Reisebericht. Das muss ein fantastischer Aufenthalt gewesen sein! Ich würde auch gerne einmal nach England fahren, da war ich nämlich noch nie.

    LG Kathrin

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    1. Hallo Kathrin, es freut mich immer sehr, wenn jemand Neues hier her findet! Danke!
      LG
      Tinka

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