13.12.2016

Dreierlei Schwedische Weihnachtsplätzchen - mit Safran, Kardamom und Lebkuchengewürz

Ich bin dieses Jahr spät dran mit der Weihnachtsbäckerei! Aber endlich habe ich Zeit gefunden und dafür gleich drei verschiedene Sorten Weihnachtsplätzchen gebacken. Und schon lange wollte ich mal ein paar schwedische Rezepte ausprobieren. 


Ich habe schwedische Pfefferkuchen, Safran- und Kardamompläzchen gebacken und ich finde alle Sorten sehr lecker! Da ich ja keine Nüsse mag/ essen darf, ist es für mich in der Weihnachtszeit gar nicht so einfach mit dem Gebäck, vielleicht geht es ja jemanden so wie mir, diese drei Rezepte sind alle frei von Nüssen! 

Das Safrangebäck schmeckt wie die Butterteigplätzchen aus der Kindheit, schön mürbe. 

Schwedisches Safrangebäck 

Ihr benötigt für ca. eineinhalb Bleche

400g Mehl, 90g feinen Zucker (z.B. von Nordzucker, mein Sohn nannte ihn den "guten Zucker" :-)), 1/2 Packung Bio-Vanillezucker, eine Prise Salz, 200g Butter oder Margarine, 1 Ei, 2 Prisen Safran

Zucker, Vanillezucker, Butter oder Margarine, Salz und das Ei schaumig rühren. Das Mehl mit dem Safran mischen und unter die Zuckermasse rühren. Den Teig in Folie gewickelt etwa eine Stunde in den Kühlschrank legen. 

Dann den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen. Formen nach Wunsch ausstechen, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und im Ofen bei 180C (Umluft) etwa 20 Minuten backen, bis sie leicht bräunen. 


Der schwedische Pfefferkuchen ist etwas mürber als die Pfefferkuchen, die man sonst so kennt, das finde ich eine interessante Alternative! Die Invertzuckercreme (Supermarkt) gibt ein leicht karamelliges Aroma. Mit veganer Margarine ist das auch ein tolles Weihnachtsrezept für Veganer! 

Schwedischer Pfefferkuchen

Ihr benötigt für ca. eineinhalb Bleche

70g braunen Zucker, 60g Invertzuckercreme, eine Prise Salz, 280g Mehl, 170g Butter oder Margarine, 1/2 Teelöffel Lebkuchengewürz

Aus allen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten. Den Teig in Folie gewickelt mindestens eine Stunde in den Kühlschrank legen. 

Dann den Teig auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und nach Belieben Formen ausstechen. Ich habe hier einen Kekesstempel benutzt. 

Im vorgeheizten Backofen bei 180C (Umluft) etwa 20 Minuten backen, bis sie leicht bräunen. 


Der Geschmack der Kardamomplätzchen erinnert mich an Anisgebäck. Sie sind etwas fester.

Kardamomplätzchen 

Ihr benötigt für etwa eineinhalb Bleche

180g Puderzucker, 2 Eier, ein Esslöffel heisses Wasser, 1/2 Packung Bio-Vanillezucker, 1/2 Teelöffel Kardamom, 250g Mehl, einen Teelöffel Backpulver, eine Prise Salz

Die Eier mit dem gesiebten Puderzucker, dem Vanillezucker und dem Wasser zu einer schaumigen Masse rühren, das dauert etwa 3-4 Minuten. Mehl mit Backpulver, Salz und Kardamom mischen, auf niedrigster Stufe langsam unterrühren. Der Teig ist recht klebrig.

Dann eine Arbeitsplatte dick (!) mit Mehl bestreuen und den Teig nochmals mit dem Mehl durchkneten. Das Mehl etwas verteilen und den Teig ausrollen. Formen nach Wunsch ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Plätzchen 2 Stunden an der Luft trocknen lassen, je länger sie trocknen, umso knuspriger werden sie später. 

Dann das Blech in den vorgeheizten Ofen bei 180C (Umluft) geben und etwa 15-20 Minuten backen, bis sie leicht bräunen.

***

Und wem die Plätzchen so pur zu langweilig sind, für den habe ich mit noch Varianten ausgedacht! 

Die Kardamomplätzchen schmecken ganz hervorragend mit ein wenig Kakaopuderzucker (z.B. von Nordzucker) bestreut. Kakaopuderzucker habe ich bisher noch nie im Supermarkt gesehen, ihr? Ich finde das eine tolle Produktneuheit! 


Was mir im Supermarkt dafür neu aufgefallen ist, sind diese Glitzer-Zuckerstifte. Einfach die Tube ein wenig kneten und dann die Konturen der Safranplätzchen mit der Zuckerpaste nachziehen. Das sieht nicht nur hübsch aus, sondern die Glitzerpaste schmeckt überraschenderweise richtig gut, was ich nicht von allen Zuckerstiften sagen kann. 


Und dann habe ich noch manche Pfefferkuchen mit Spekulatiuscreme bestrichen und einen zweiten Pfefferkuchen darauf gelegt. Schmeckt auch gut mit hochwertiger Haselnusscreme! Beides bekommt ihr im Supermarkt oder wer es selber machen möchte, hier hatte ich Rezepte dazu gepostet!

Wer mag und ebenfalls Keksstempel benutzt, kann auch ein Eigelb verschlagen, etwas davon in die Mulde der Teigrohlinge geben und mitbacken, so wie ich das bei den Sternplätzchen gemacht habe. Das sieht auch nett auss! 


Vielleicht war ja ein Rezept für Euch dabei? 

Eure 


Kommentare:

  1. Mhhh, schwedische Weihanchtsplätzchen! Das hört sich super an! Und deine Kekse sehen auch zum anbeißen aus! Ich muss unbedingt deine Rezepte probieren! Ganz lieben Dank dafür!
    Liebe Grüße,
    Tanja

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  2. Toll, deine schwedischen Weihnachtsplätzchen, da würde ich glatt ein paar zum Frühstück nehmen :-)
    Eine wunderbare Wochenmitte und ganz liebe Grüße,
    Sabine

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  3. Oh die sind wirklich schon gewörden! Die Kardamon- Plätzchen klingen lecker, und habe ich so auch nohc nie probiert=)
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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