01.02.2016

Die Kreppel - Brötchen Geschichte und eine schöne Fastnachtszeit!

Heute nur ein kleiner Zwischenpost! Ich zeige Euch ein Foto von meinem instagram-Account und erzähle die Geschichte dazu! 

Folgendes: 

Mein Sohn wünschte sich letztes Jahr zu Weihnachten unter anderem eine Friteuse. Ja, eine Friteuse. Jetzt nicht so der typische Wunsch für einen 12-jährigen :-) Gut, ich mag Frittiertes jetzt nicht so unbedingt gern, also hab ich den Wunsch erstmal halbwegs ignoriert. Dieses Jahr wünschte er sich unter anderem - ihr ratet es schon :-) - ein Friteuse. Immernoch. Also versuchte ich den Wunsch an die Oma abzutreten. Die weigerte sich, ihrem Enkel ein Haushaltsgegenstand zu schenken. Ok, also hab ich eine besorgt. Tja, und wenn die Oma gesehen hätte, wie sehr er sich über die Friteuse gefreut hat, dann hätte sie ihre Meinung wohl geändert :-)

Seitdem haben wir also ein weiteres Gerät herumzustehen - die Friteuse. Und sogar schon mal Pommes damit zubereitet, die zugegebenermaßen wirklich lecker waren. Und nun zur Fastnachtszeit - wie kann es anders sein - standen Kreppel auf dem Programm. Kreppel, ihr wisst schon, Pfannkuchen, Berliner oder wie sie sonst noch heißen :-)

Also habe ich einen Teig angerührt, die Friteuse angeschmissen, die Kreppel einzeln hineingegeben - sie wurden viel zu dunkel, viel zu fettig und waren innen noch roh. Hm, gefiel mir nicht, aber der Teig war so klasse, dass ich die Teiglinge einfach in den Ofen getan habe. Und was soll ich sagen? So schmecken sie mir viel, viel besser! Und daher wollte ich Euch das Rezept nicht vorenthalten. Ich habe sie Kreppel-Brötchen getauft, weil sie ein Misch aus Kreppel und Milchbrötchen sind :-)


Kreppel-Brötchen

Ihr benötigt für ca. 12 Stück

500g Dinkelmehl, einen Hefewürfel, 200ml lauwarme Milch, ein Ei. 80g Rohrzucker, eine Prise Salz, 80g Butter oder Margarine

Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken. Hefewürfel klein bröseln und in die Mulde geben, mit der Hälfte der Milch vermischen. Zucker, restliche Milch, weiche Butter oder Margarine, das Ei und das Salz hinzugeben und alles mit dem Knethaken des Handrührgerätes kurz vermischen. Dann mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt etwa ein bis zwei Stunden gehen lassen. 

Dann den Teig nochmals durchkneten und kleine Kugeln formen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und zugedeckt nochmals 30 bis 60 Minuten gehen lassen. 

Ofen auf 180C vorheizen, Das Blech in den Ofen schieben und die Kreppel-Brötchen etwa 20 Minuten backen, bis sie leicht bräunen. 

Wer mag, bestreut die fertigen Brötchen mit etwas Puderzucker und serviert sie mit Marmelade. Frisch schmecken sie am besten!


Damit wünsche ich Euch eine schöne närrische Zeit, ob ihr feiert oder nicht!

Eure


Kommentare:

  1. Liebe Tinka,
    ich finde die Geschichte von deinem Sohn und der Friteuse so süß! Warum wollte er sie denn unbedingt haben? Wegen Pommes Frittes? Das du nicht begeistert warst kann ich mir vorstelle, weil du dich überwiegend sehr gesund ernährst, was ich hier so mitbekommen habe. Aber wenn dein Sohn jetzt so glücklich ist, ist Mama natürlich auch happy! Auch dir eine närrische Zeit!
    Liebe Grüße,
    Tanja

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    1. Mein Sohn kocht gerne außergewöhnliche Dinge und liest auch viel darüber, und daher wollte er eine - um sich das eine oder andere damit zuzubereiten! Nicht nur Pommes :-)
      LG
      Tinka

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  2. Hihi ich habe nicht gewusst was Kreppel ist, kenne sie nur als Berliner oder Krapfen;) Wieder was dazugelernt;) Schade das sie in der Friteuse nichts geworden sind, auch wenn sie natürlich viel gesunder im Ofen sind! Für mich ist es natürlich perfekt, weil ich keine Friteuse besitze und die Idee sie einfach in den Backofen zu geben finde ich super!
    Liebe Grüsse,
    Krisi

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    1. Als ich hier her gezogen bin, hab ich auch erst einmal dumm aus der Wäsche geschaut, als mich jemand gefragt hab, ob er mir einen Kreppel mitbringen soll :-) In der Berlin heißen sie Pfannkuchen! Kompliziert :-)
      LG
      Tinka

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  3. Liebe Tinka,
    bei uns heißen sie Krapfen :-)
    Kreppel kannte ich bisher auch nicht.
    Was frau durchs Bloggen alles neues lernt ;-)
    Stell dir vor, ich habe mir vor einem Jahr auch zum ersten Mal eine Fritteuse gekauft. Und da stand sie nun ... Ein Jahr lang, ohne dass sie auch nur einmal benutzt wurde. Ich hätte sie gerne deinem Sohn geschenkt ;-)
    Nun habe ich sie aber einer Freundin geschenkt, die sich eine kaufen wollte :-)
    Liebe Grüße
    Melanie

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    1. Das hab ich jetzt wiederum noch nicht gehört, ehrlich! Ich bin mal gespannt, wie oft unsere Fritteuse tatsächlich im Einsatz sein wird...
      LG
      Tinka

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  4. Die sehen superlecker aus, bei uns in Bayern heißen die Krapfen, in Hessen wo ich ursprünglich herkomme auch Kreppel ;-) daher kenne ich den Ausdruck auch.
    Ja ein wenig ungewöhnlich ist es schon, dass sich ein Bub in dem Alter eine Friteuse wünscht :-))). Alles Liebe und dem Bub viel Spaß mit der Friteuse
    wünscht das Reserl

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    1. Genau, Hessen, das ist ja um die Ecke :-)
      LG
      Tinka

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  5. Sieht mega lecker aus total schön fotografiert <3
    Ich würde glaube ich auch Krapfen dazu sagen :D

    Liebe Grüße

    http://nilooorac.blogspot.de

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    1. Liebe Carolin, danke und danke für Deinen Besuch hier!
      LG
      Tinka

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  6. Liebe Tinka,
    ein sehr außergewöhnliches Geschenk für einen 12 Jährigen. Dein Sohn scheint praktisch veranlagt zu sein, das finde ich toll. Bei uns heißen die Kreppel Krapfen und sind mit Marillenmarmelade gefüllt.
    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,
    Christine

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    1. Ja, das stimmt wohl mit dem praktisch veranlagt :-) Der nächste Wunsch ist eine X Box und - ein Standmixer :-) Ich kenne das hier gar nicht mit Marillenmarmelade, immer nur Erdbeer! Marille finde ich viel besser!
      LG
      Tinka

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