25.05.2015

Aus dem Elsaß: Der traditionelle Guglhupf & eine Mini-Verlosung

Am verlängerten Wochenende haben wir einen Ausflug ins Dahner Felsenland unternommen und sind nachmittags auch nach Frankreich gefahren, ins Elsaß! Allerdings hat mein Sohn dort geschwächelt - kein Wunder, nach einer längen Autotour, einer Felsenklettertour und einem Schwimmbadbesuch - so dass ich gar nicht viele Fotos mitbringen konnte.

Statt dessen habe ich dort das Rezept des original elsässischen Guglhupfs gefunden, den es in jeder Bäckerei zu kaufen gibt! Sofern die Bäckereien geöffnet haben, viele waren allen Ernstes um drei schon geschlossen, da sie ausverkauft waren.


Wer jetzt einen saftigen Rührkuchen erwartet, der wird enttäuscht, der Guglhupf ist ein Misch aus Rosinenbrot und Kuchen, also nicht so süß und eher knusprig, meinen Geschmack trifft er vollends!

Elsässischer Guglhupf

Ihr benötigt für eine Guglhupf-Form

400g helles Dinkel- oder Weizenmehl, einen halben Hefewürfel, 100ml lauwarme Milch, 160g Butter, 3 Eier, 2 Teelöffel Zucker, eine Prise Salz, ca. 50g ungeschwefelte, gewaschene Rosinen (Menge nach Geschmack)

Als erstes bereitet ihr einen Hefeteig, in dem ihr das Mehl in eine Schüssel gebt, eine Mulde in die Mitte macht, den zerbröselten Hefewürfel hineingebt und die Hefe mit der Milch übergiesst. Dann verrührt ihr mit der Gabel die Hefe und die Milch, bis sie ganz aufgelöst ist. Nun kommen die übrigen Zutaten hinzu. Der Teig muss gut geknetet werden, ich habe erst die Knethaken des Handrührgerätes genommen und später mit der Hand weitergeknetet.

Den Teig mit einem Küchenhandtuch abdecken und an einem warmen Ort etwa eine halbe Stunde gehen lassen.


Dann die Rosinen hinzufügen und nochmals gut durchkneten. 


Den Teig in eine gefettete Guglhupf-Form geben und nochmals abgedeckt ca. eine Stunde gehen lassen. 

Und da es ja ein so schön traditionelles Rezept ist, habe ich die alte Guglhupf-Form meiner Omi herausgekramt, die ich vor einiger Zeit erbte. Ich muss zugeben, ich war skeptisch, darin zu backen, aber es ging bestens und der Kuchen hat sich sogar ruckzuck aus der Form gelöst! Ich werde jetzt auf alle Fälle mal auf dem Flohmarkt nach alten Backformen Ausschau halten!


Den Kuchen in den vorgeheizten Ofen bei 180C schieben und etwa eine Stunde backen. 



Am besten frisch servieren!


Und da ich mir so gerne im Ausland Wohnzeitschriften kaufe, habe ich für Euch auch ein Exemplar der Zeitschrift "Maison créative" mitgebracht! Ich verlose die Zeitschrift unter allen, die im Kommentar vermerken, dass sie die Zeitschrift gerne gewinnen möchten! 

Die Verlosung läuft bis zum 31. Mai, 23:59h. Der Gewinner wird hier auf dem Blog bekanntgegeben. 

Teilnehmen können alle aus EU-Ländern, die über 16 Jahre alt sind. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. 


Viel Glück und noch einen schönen Pfingstmontag

Eure


Kommentare:

  1. Guten Morgen Tinka,

    einen richtigen Guglhupf zu backen ... steht schon lange auf meiner "To-do-LIste" ...
    Danke für das Rezept.
    Die Zeitschrift "maison creativ" kenne ich noch gar nicht ...
    Ich liebe aber die "marie claire idees" ...

    Wünsche dir einen schönen Pfingstmontag.
    Herzliche Grüße

    Jutta

    AntwortenLöschen
  2. Hallo Tinka,
    da mache ich gerne mit bei der Verlosung! Ich kann zwar kein Französisch, aber bei den Wohnzeitschriften sind die Bilder ja viel wichtiger. ;-)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, genau, die gibt es ja zur genüge, die Fotos :-)
      LG
      Tinka

      Löschen
    2. Ja, genau, die gibt es ja zur genüge, die Fotos :-)
      LG
      Tinka

      Löschen
  3. Hmmm, wieder einmal ein leckeres Rezept. Ich liebe Rosinenkuchen jeder Art.
    Ausländische Zeitschriften finde ich auch immer ganz interessant, wenigstens zum Bilder gucken ;-)
    Ich hüpfe mal mit in den Lostopf.
    Viele liebe Grüße
    Birthe

    AntwortenLöschen
  4. Hallo Tinka,

    ich mag Hefeteigkuchen sehr, deshalb lieben Dank für das Rezept, ich werde es sehr gerne ausprobieren.
    Die Zeitschrift sieht sehr interessant aus, vielleicht habe ich ja Losglück und gewinne ein Exemplar

    mit liebem Gruß aus Bayern
    Gabriele

    AntwortenLöschen
  5. Oh schade... habe gedacht der Gewinn ist ein frischer Guglhupf von dir. Ich wohne direkt an der Grenze. In 10 Minuten bin ich in Frankreich und kann mir alle erdenklichen Varianten kaufen -- und ich liebe es :-) Ich mag auch ausländische Zeitschriften. Da Paris meine 2 Heimat ist - kaufe ich immer ordentlich Nachschub. Jeder Trend ist dort schon 1 bis 2 jahre vorher zu sehen. Würde mich jedenfalls über das Magazin freuen. PS.: Falls ich ein Glückspilz bin und gewinne bitte kurz anschreiben. Vlg, und ruhigen Pfingstmontag!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh, Du Glückliche, ich würde auch gern an einer Grenze wohnen!!
      LG
      Tinka

      Löschen
    2. Oh, Du Glückliche, ich würde auch gern an einer Grenze wohnen!!
      LG
      Tinka

      Löschen
  6. Ja ich kenne den Guglhupf aus dem Elsass voll lecker, tolle Fotos und wenn ich nicht eine Hefeteigtrauma hätte, ich steh total auf Kriegsfuß mit Hefeteig, dann würde ich sofort nachbacken.
    Liebe Grüße von Tatjana

    AntwortenLöschen
  7. Liebe Tinka,
    Da warst Du ja im Feinschmecker Paradies :-)
    Lecker schaut Dein Gugl aus ...
    Herzliche Grüße,
    Sabine

    AntwortenLöschen
  8. Liebe Tinka,
    ich freue mich über Dein Rezept!!
    So eines habe ich noch nicht, obwohl das Elsass nicht zu weit von uns entfernt ist. :-)
    Gerne würde ich an Deiner Verlosung teilnehmen - denn ich leiste mir meist auch keine französische Zeitschrift hier in Deutschland, wegen der überteuerten Preise.
    Liebe Grüße an Dich - ich mag besonders das Foto mit den eingestreuten Rosinen! Das ist echt besonders. :-)
    ANi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke, ich konnte ausnahmsweise meinen Sohn dazu überreden :-)
      LG
      Tinka

      Löschen
  9. Ui, wieder so ein tolles Rezept!
    Ich komm ja mit dem Nachbacken und Ausprobieren gar nicht mehr nach. :-D

    Die Zeitschrift schaut toll aus und ich hüpf sehr gern in den Lostopf!

    Herzliche Grüße,
    Rebecca

    AntwortenLöschen