21.10.2017

Halloween - Lunchbox - Ideen für Kinder

Ich weiß, die meisten von Euch sind keine Halloweenfans, aber ich finde Halloween gerade für die Kinder ganz witzig. Ich habe ja auch jedes Jahr eine kleine Party gegeben, 14 Jahre lang, nun ist mein Sohn aber doch zu groß dafür. Trotzdem, kein Jahr ohne Halloweenpost hier auf meinem Blog :-), also habe ich mir dieses Jahr etwas ausgedacht, was vielleicht Euren Kindern Freude bereitet, wenn sie noch etwas kleiner sind: Ideen für die Lunchbox zu Halloween! Gut, dieses Jahr, fiel mir später ein, ist ja gar keine Schule an Halloween wegen des zusätzlichen Feiertags, aber warum dann nicht den Tag nutzen, einfach ein paar dieser Snacks einpacken und einen Spaziergang mit einem kleinen Picknick unternehmen?

Box 1 besteht aus kleinen Babybels, die ich mit Wackelaugen beklebt habe. Dazu gibt es eine Brotschlange, Halloweenchips (Aktionsware Discounter) und gemusterte Eier. Die gefallen mir immer wieder und sind ganz einfach gemacht, die Anleitung dazu hatte ich hier gepostet.


Brotschlange 

Ihr benötigt für vier Schlangen 

250g helles Dinkelmehl, einen gestrichenen Teelöffel Salz, 1/2 Päckchen Trockenhefe, 1 Esslöffel Olivenöl, 150ml lauwarmes Wasser

Aus allen Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten, ggf. noch etwas Wasser oder Mehl zugeben. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen. 

Ofen auf 180C (Umluft) vorheizen. Den Teig nochmals durchkneten und vierteln. Aus je einem Teigstück eine Schlange formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Aus einer schwarzen Olive kleine Stücke herausschneiden und als Augen in den Teig geben. 

Im Ofen etwa 30 Minuten backen, bis sie leicht bräunen. Herausnehmen und abkühlen lassen. Für die Zunge vorne in den Schlangenkopf eine kleine Vertiefung schneiden. Aus einer roten Paprikaschote eine Zunge schneiden und in die Vertiefung drücken. 

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In die Box 2 habe ich Minipizzen mit Spinnensalami gegeben, dazu gibt es eine Clementine, der ich mit Edding ein Gesicht aufgemalt habe. 


Minipizzen mit Spinnenmuster

Ihr benötigt 

Teig siehe Brotschlangen 

Salamischeiben, passierte Tomaten, Salz, Pfeffer, Oregano nach Geschmack, geriebener Emmentaler

Ofen auf 240C (Umluft) vorheizen. 

Aus dem Teig kleine Kugeln formen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech flach drücken. Die passierten Tomaten (Menge nach Pizzen und Geschmack) mit etwas Salz, schwarzem Pfeffer und Oregano würzen und dünn auf die Pizzaböden streichen. Mit geriebenen Emmentaler bestreuen. Aus Salamischeiben pro Pizza einen runden Körper sowie 8 Spinnenbeine schneiden und auf den Käse legen. Die Pizzen in den Ofen schieben und ca. 7 Minuten backen. 

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In der dritten Box befindet sich ein bemaltes Actimelfläschen, ein hartgekochtes Ei mit Gesicht, Halloweenchips und ein Klassiker - belegtes Toastbrot, das mittels Ausstechförmchen zu einem Halloweensnack wird. 


Wer es lieber süßer mag, für den ist Box vier geeignet: Spooky Brownies. Schnell gebacken und super schokoladig! Die Gummibärcheneulen habe ich übrigens in England gekauft, sie nennen sich Zombie-Eulen, fand ich witzig. 


Spooky Brownies

Ihr benötigt für ca. 9 Stück

125g Butter, 150g Zartbitterschokolade (81%), 2 Eier, 120g Rohrzucker, eine Prise Salz, 100g Dinkelmehl, 25g Backkakao, einen Esslöffel Milch, 1 Teelöffel Backpulver, weiße Kuvertüre, essbare Augen (Supermarkt oder tedi)

Die Butter mit der Schokolade in einen Topf geben und bei mittlerer Hitze schmelzen lassen. 

Derweil die Eier mit dem Zucker und dem Salz schaumig schlagen. Die Schokoladenmasse hinzugeben und bei niedrigster Stufe des Handrührgerätes untermischen. Das Mehl mit dem Kakapulver und dem Backpulver mischen, ebenso auf niedrigster Stufe unterrühren. Wenn der Teig zu fest ist, noch einen Esslöffel Milch hinzugeben.

Eine kleine eckige Backform fetten. Den Teig hineingeben und glatt streichen. In den vorgeheizten Backofen (160C, Umluft) geben und ca. 30 Minuten backen. 

Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen lassen. In eine Spritztüte geben und nach Belieben "Spinnennetze" auf die Brownies spritzen. Auf die Kuvertüre die Zuckeraugen geben und trocknen lassen. 

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Wer lieber Kekse mag, für den ist Box fünf vielleicht etwas: Schokoladige Cookies und süßes oder salziges Popcorn im Beutel!


Halloween-Schoko-Cookies

Ihr benötigt für ca. 16 Stück

120g Zartbitterschokolade (81%), 110g Butter, 150g Rohrzucker, 1 Ei, 180g Mehl, 1 Teelöffel Natron, eine Prise Salz, 30g Backkakao, Zuckeraugen

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen. Die Butter mit dem Zucker ca. 3 Minuten schaumig rühren. Dann das Ei zugeben und eine Minute weiterrühren. Die Schokolade untermischen. Mehl, Backkakao, Natron und Salz mischen und zu der Schokomasse geben. Zu einem geschmeidigen Teig verkneten. 

Aus dem Teig kleine Kugeln formen. Diese mit Abstand auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und in den vorgeheizten Backofen (180C Umluft) geben. 5 Minuten backen, dann herausnehmen. Die Kugeln mit einem Löffel etwas flach drücken, die Kekse nochmals in den Ofen geben und weitere 5 Minuten backen. Herausnehmen und sofort jeweils 2 Zuckeraugen in die warmen Kekse drücken. Abkühlen lassen.

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Die Ideen eignen sich natürlich auch für ein Halloweenbüffet! Wie ist es bei Euch, feiert ihr? 

Eure


13.10.2017

Tipps für Eastbourne, Brighton und Lewes

Weiter geht es mit Teil zwei meines Englandeinblicks und wie besprochen gebe ich Euch jetzt ein paar Tipps für die Städte Eastbourne, Brighton und Lewes.

Zu allererst sind wir nicht direkt nach Eastbourne gefahren, sondern ein Stück östlicher zu den Klippen. Beachy Head ist sehr bekannt und leider wohl auch ein zweifelhafter Ort, da dort viele Suizid begehen. Ich finde, man sollte trotzdem dort gewesen sein, wenn man nicht gerade tieftraurig ist. Die Landschaft ist einfach atemberaubend.


Wir sind danach noch ein Stück weiter nahe der Küste entlang gefahren und haben einen Stopp am Seven Sisters Country Park gemacht. Man bezahlt nur das Parken und läuft durch die weiten Felder Richtung Küste, der Weg ist beliebt bei Hundebesitzern und Familien mit Kindern. Ich kann den Park nur empfehlen. 



Fährt man noch ein Stück weiter, kommt man zu einem etwas versteckten Fußweg Richtung Klippen, wir trafen hier nur Einheimische und es war traumhaft dort. 




Eastbourne direkt bietet nicht so viel, wie ich finde, es gibt eine ganz hübsche Strandpromenade und einen Pier, der aber nicht mit dem Pier in Brighton zu vergleichen ist. 


Als Restauranttipp hätte ich die Yummy Noodle Bar, die wirklich sehr gutes chinesischen Essen (ohne Glutamat!) serviert. Nicht so das typische Chinarestaurant, sondern eher ein wenig hip. Es liegt in einem kleinen Shoppingcenter, dem Enterprise Shopping Center, das allein einen Besuch wert ist, man findet hier keine Filialketten, sondern nur kleine, liebevoll geführte Läden. Für Veganer gibt es dort auch ein wirklich hübsches veganes Restaurant mit kleinen Speisen. 

Weiter geht es nach Brighton. Brighton hat mir richtig gut gefallen. Viele junge Leute, sehr trendy, es gibt so viel zu sehen, dass wir das an einem Tag unmöglich hätten schaffen können. Einen tollen Bericht über Brighton hat auch Luzia Pimpinella mal geschreiben. 

Wir waren zuerst im Open Market, einer kleinen Markthalle, wo man günstig Obst und Gemüse kaufen kann, auch frisches Brot, Fleisch und Tee. Es gibt Cafes, Restaurants und Essen im Street Food Style, wie die leckeren Sausagerolls, die bei den Engländern sehr beliebt sind, Würstchen im Teigmantel. In der Gegend um den Open Market gibt es zahlreiche Charityshops und verschiedene Läden, die günstigen Schnickschnack anbieten. Wäre die Straße in den USA gewesen, wäre ich vermutlich nicht ausgestiegen, aber hier habe ich mich nie unwohl gefühlt, das Publikum war sehr gemischt, arm, jung, alt...alles dabei. Mal was anderes als immer die Tourigegenden. 


Danach ging es an den bekannten Pier. Ich hatte noch aus meiner Jugend in Erinnerung, dass man dort mit 2 Pence Münzen an Spielautomaten spielen konnte und das hat sich in all den Jahren nicht geändert. Nur, dass es dort so touristisch und quirlig zuging, das hatte ich vergessen. Trotzdem lohnt es sich, den Pier entlang zu schlendern und das Treiben auf sich wirken zu lassen. 







Und Fish & Chips gibt es dort natürlich auch überall! 


Am Royal Pavillon und der North Laine sind wir nur vorbeigefahren, aber wenn wir nochmal in der Stadt sind, möchte ich auch unbedingt mal dort hin! 

Gegessen haben wir am Hafen, Marina Brighton, hier kann man kostenlos parken und ein Restaurant reiht sich an das nächste, alles macht einen neuen und modernen Eindruck und es ist garantiert für jeden was dabei. 


Und wer bis hierher durchgehalten hat, dem stelle ich noch kurz eine kleinere Stadt vor, die etwas nördlich von Brighton liegt, Lewes. Lewes hat eine hübsche Innenstadt mit allerlei interessanten Shops, man findet hier auch einiges an skandinavischen Design. Besonders hat mir Closet & Botts gefallen, die vieles im Vintagelook anbieten. Ich habe mich aber zurückgehalten :-), wobei, die schöne Holzschale hätte ich mitnehmen sollen. 



Voller Kuriositäten ist die Flohmarkthalle in einer Seitenstraße, und die kleinen Shops in der alten Nähfabrik (Needlemakers) sind auch absolut einen Besuch wert. 




Wenn ihr hungrig seid: In der Flintowl Bakery gibt es kleine Snacks und man kann dort auch hübsch sitzen, allerdings war mein Reissalat ziemlich sandig, den kann ich nicht empfehlen. Wer es traditioneller mag, dem sei die Lewes Fish Bar in der Hauptstraße empfohlen, als wir dort waren, kamen zahlreiche Schüler, um sich dort ein Mittagessen zu holen, das ist doch auch immer ein gutes Zeichen, und die Portionen dort waren riesig! 

So, ich hoffe, Euch hat mein kleiner Einblick gefallen, war jemand schon einmal in der Ecke oder plant dorthin zu reisen?

Eure 


11.10.2017

Tipps für die Umgebung von Brighton

Mein Sohn war letztes Jahr für ein paar Tage mit der Schule in Eastbourne. Und irgendwie kennt man England fast nur von Jugendreisen, oder? Ich war als Jugendliche dreimal dort auf Sprachreise und dann nie wieder. Also haben wir uns überlegt, die Herbstferien mal in der Region zu verbringen. Ich hatte irgendwie nur noch den Pier von Brighton in grober Erinnerung, und Scones. Sonst nicht mehr viel. Und was soll ich sagen? Ich habe mich direkt in diese Region verliebt. An manchen Orten hatte man das Gefühl, die Zeit sei stehengeblieben. Vieles war wirklich traditionell, ob es die Kleidung war, die Häuser, die Oldtimer, die zahlreich an uns vorbeifuhren...ich fand es einfach schön.

Da wir ja eher die Reisenden sind, die zwar gerne an einem Ort wohnen, aber viel sehen wollen, habe ich Euch mal meine Tipps für die Region zusammengestellt. Eine Woche ist natürlich nicht lang, um alles zu entdecken, aber ich finde, wir haben schon viel unternommen!

Wir sind übrigens mit dem Auto nach England gefahren und hatten den Eurotunnelzug gebucht. Das war auch mal ein Erlebnis und ich kann es nur empfehlen, die Fahrt von Calais in Frankreich nach Folkstone in England dauert gerademal gut 35 Minuten.

Gewohnt haben wir ca. 40 Autominuten nördlich von Brighton in einem kleinen Cottage mitten in einer süßen, kleinen Gärtnerei.


Der nächstgelegene, größere Ort hieß Tunbrigde Wells, hatte ich vorher nie gehört, war aber gar nicht mal so klein. Dort konnte man auch wunderbar shoppen gehen, oder in einen Park, aber wir haben uns auf die Sehenswürdigkeiten dort beschränkt, und das hat sich auf jeden Fall gelohnt! 

Zum einen kann ich Euch Scotney Castle ans Herz legen. Der Eintritt ist nicht ganz billig für eine Familie, aber es lohnt sich und das schreibe ich, obwohl ich wahrlich kein Fan von Schlössern bin. Dieses hat einen wunderschön angelegten Park und auch ein Rundgang durch das Gebäude ist sehr interessant. Die Besitzerin hat dort bis zu ihrem Tod 2006 gelebt und das ist wahrlich nicht lange her. Das fand ich faszinierend. 






An den Park grenzen viele Weiden und zum Schloss gehören auch noch ein wirklich schöner Shop, den ich halb leer hätte kaufen können, und ein gemütliches Cafe. 



Ein weiteres beliebtes Ausflugsziel in der Gegend ist Bewl Water, ein Stausee, an dem man schön Fahrrad fahren, picknicken oder auf dem See Bootsfahren kann. Wir waren unter der Woche dort und es war menschenleer, aber ich denke, am Wochenende ist dort mächtig was los. 



Wenn man in England ist, muss man natürlich auch mal das eine oder andere der hübschen Cafes dort besuchen. Kennt ihr die leckeren Scones, die traditionell mit Clotted Cream, Marmelade und schwarzem Tee mit Milch serviert werden? Wir waren in zwei Cafes, die beide auf ihre Art wunderschön gewesen sind. Was man beachten muss: Die Cafes schließen zwischen vier und halb fünf. Und zwar alle. Teatime ist also in England früher als bei uns :-)

Das von außen unscheinbare Courtyard Cafe liegt im beschaulichen Ort Rotherfield und ist ganz liebevoll geführt. Ein kleiner Dekoshop ist auch mit dabei. Probiert die Hot Chocolate Mountain, wenn ihr es süß mögt, Kakao mit viel Sahne und kleinen Marshmallows drauf, mein Sohn schwärmt heute noch davon! 



Ich sag doch, die Zeit ist stehengeblieben :-) Was ein goldiger Supermarkt. 


In der Region gibt es auch sehr viele Farmshops, was ich ja liebe, in denen regionale und oft selbst angebaute Produkte verkauft werden. Das vermisse ich in unserer Region sehr, da gibt es zwar vereinzelte, aber nicht so große wie dort. Fast alle dieser Farmshops haben auch ein angrenzendes Cafe. Wir haben die Tottingworth Farm nahe Heathfield herausgesucht, ein eher schlicht und hell gehaltenes Cafe mit sehr netter Bedienung und einer hübschen Außenanlage mit einer Spielmöglichkeit für Kinder und einem tollen Blick auf die Felder. Wir hatten an dem Tag, wie an allen Tagen, übrigens 17C und Sonnenschein und das im angeblich verregneten England. 



Habt ihr schon einmal gestreifte Kühe gesehen? Dort gibt es welche! 

Heathfield ist nicht groß, aber man kann dort in der Hauptstrasse ganz toll shoppen, wenn man Second Hand Läden, Antikshops und kleine Blumenläden mag, also ein Paradies für mich :-) Es gibt in fast jedem größeren Ort übrigens zahlreiche Charityshops, wo man Sachen spenden kann und diese dann für wenig Geld verkauft werden, der Erlös kommt den jeweiligen Organisationen zugute. Nicht nur, dass man in den Shops wirklich tolle Sachen finden konnte, das Konzept finde ich richtig gut. 


Und um nochmal auf die Farmen zurückzukommen, manche kann man auch besichtigen, schön gerade für kleinere Kinder, aber selbst meinem Sohn hat es noch gefallen. Sie kosten allerdings immer ein wenig Eintritt, aber das kommt ja den Tieren zugute. Wir waren auf der Middle Farm in Firle, nicht so groß, dafür gibt es einen Rundweg über die Felder, der ganz schön ist. 



Ist der Adventskalender mit den kleinen Eimern nicht goldig? Ich hätte ihn doch mitnehmen sollen. 


So, das war es mit Teil 1, ich hoffe, es hat Euch gefallen, in Teil zwei nehme ich Euch mit nach Brighton, Eastbourne und Lewes! 


Eure 


13.09.2017

Es ist Kastanienzeit - und die passenden Kekse dazu

Auch wenn viele den Sommer noch etwas festhalten möchten - es geht mit großen Schritten auf den Herbst zu! Die ersten Stürme sind unterwegs, die Blätter verfärben sich langsam, abends ist es früher dunkel... ich liebe ja den Spätsommer und Herbst, der ist mir immer ein wenig zu kurz :-) Die Natur bietet zu der Jahreszeit so viel, und was ist ein Herbst ohne Kastanien? Als ich auf dem Spaziergang neulich welche fand, dachte ich mir, ich könnte ja auch mal passende Kekse dazu backen!

Und so kramte ich mein Lieblings-Mürbeteig-Rezept heraus und legte los! Vielleicht kann man die Kekse noch optimieren, aber ich bin mit dem Resultat ganz zufrieden und was die Hauptsache ist - sie schmecken einfach lecker!


Kastanienkekese

Ihr benötigt für den Mürbeteig 

350g helles Dinkelmehl (oder 300g Dinkelmehl und 50g gemahlene Mandeln, ich hab auch überlegt, Dinkelmehl mit Kastanienmehl zu mischen, das versuche ich das nächste Mal), 2 Eigelbe, 100g Rohrzucker, 200g Butter oder Margarine, Vollmilchkuvertüre, weiße Kuvertüre

Aus dem Mehl, den Eigelben, der Butter oder Margarine und dem Rohrzucker einen Mürbeteig kneten. Diesen in Folie gewickelt eine Stunde in den Kühlschrank legen. Dann aus dem Teig Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Bei 180C (Umluft) etwa 20 Minuten backen, bis sie leicht bräunen. Aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. 

Die Vollmilchkuvertüre im Wasserbad schmelzen. Je eine Kugel in die Kuvertüre tauchen bis sie bis auf die Oberseite mit der Schokolade bedeckt ist. Mit allen anderen Kugeln ebenso verfahren. Auf einem Kuchengitter trocknen lassen. Dann etwas weiße Kuvertüre schmelzen und die freie Oberseite der Kekse damit betupfen. Die fertigen Kekse in den Kühlschrank stellen, damit die Kuvertüre sich festigt. 


Ihr könnt auch die doppelte Menge Teig zubereiten und zu den Kastanienkekse diese Keksigel backen! 

Auf einen schöne Herbstzeit, 


Eure


20.08.2017

Tipps für Cape Coral und Umgebung/ Teil 2 Punta Gorda, Fort Myers und Naples

In Teil 2 meiner Tipps für Florida nehme ich Euch mit nach Punta Gorda, Naples und Fort Myers.

Fort Myers bietet einiges. Wer gerne Party und Strand mag, der ist an Fort Myers Beach gut aufgehoben. Ich für meinen Teil mag es nicht. 


Ein Stück weiter findet man den Lovers Key Park mit einem der schönsten Strände der Gegend, wie ich finde. Man muss 5 Dollar Eintritt für den State Park zahlen, dafür ist das Parken kostenlos und es fährt sogar ein kleines Bähnchen an den Strand, damit man die ganzen Utensilien, die man so hat, nicht tragen muss. Und es gibt freies WIFI :-) 


Ein zweites Muss ist Edison & Ford Winter Estates, darüber habe ich hier mal einen separaten Post geschrieben. 

Mein Lieblingspark in Fort Myers ist der Lakes Regional Park. Für kleinere Kinder gibt es Spielgeräte und einen kostenlosen Wasserspielplatz. Man kann sich auch Fahrräder oder Boote mieten. Ein Rundweg um den See herum dauert etwa 45 Minuten, wenn man gemütlich geht. An dem Weg befinden sich verschiedene Fitnessgeräte, wer es sportlich mag! Und es gibt noch ein kleines Eisenbahnmuseum, das habe ich aber nie besucht. Direkt neben dem Park kann man Erlebnis-Minigolf spielen, ist nicht ganz billig, macht aber Spaß! 



Dieses Jahr waren wir zum ersten Mal im Koreshan State Historic Side State Park. Mir hat es dort sehr gut gefallen. Der Park war früher der Wohnsitz einer Sekte und die alten Gebäude stehen noch dort und können besichtigt werden. Sehr informativ, und man bekommt einen guten Eindruck von dem Leben der Leute von damals. 


Dieses Jahr war ich auch zum ersten Mal im Butterfly Estates, einem Schmetterlingshaus. Klein, aber wunderschön, ich fand es so entspannend dort und hätte stundenlang schauen können! Die angrenzende Gegend ist übrigens nicht so gut, also aufpassen beim Fahren. 



Wenn mal schlechtes Wetter sein sollte, so empfiehlt sich mit Kindern ein Besuch in Skyzone, einem großen modernen Trampolinpark! 

Übrigens, gar nicht empfehlen kann ich Fleamasters Fleamarket, wer unsere Flohmärkte kennt, wird es dort auch nicht mögen. Nur Ramsch, wie ich finde. 

In Fort Myers und Umgebung kann man sehr gut shoppen, die größte Mall ist die Edison Mall, aber besonders schön ist sie nicht. Outletcenter gibt es auch in der Gegend, wobei ich finde, dass es die besten Angebote in den ganz normalen Geschäften gibt und nicht in den Outletcentern, aber das ist Geschmackssache.

Fährt man von Cape Coral aus nach Süden, erreicht man Naples. Nicht nur, dass Naples sehr hübsch ist, auch hier gibt es einiges zu erleben! 

Am besten gefallen hat mir dort der Botanische Garten. Es gibt auch einen Spielbereich für Kinder, der, wie ich finde, sehr nett und liebevoll gestaltet ist. Man sollte keine Schlangenphobie haben, denn davon haben wir einige in freier Wildbahn gesehen. 


Dieses Jahr waren wir auch im Conservacy of SW Florida, einem Naturcenter, in dem auch verletzte Wildtiere gepflegt werden. Im Eintrittspreis ist eine kleine Bootstour enthalten, die sich lohnt. Die Mitarbeiter in dem Center sind extrem freundlich und erklären einem sehr viel. Gruß an Bob :-) Ich kann es nur empfehlen. 


Naples hat auch einen Zoo, ein Kindermuseum und einen Wasserpark, da waren wir aber nie.  Gut einkaufen kann man in Naples im Coastland Center

Da schon einiges zusammengekommen ist, möchte ich Euch trotzdem noch Punta Gorda ans Herz legen, was nördlich von Fort Myers liegt. 


Wir fahren jedes Mal in den Charlotte Harbor Environmental Center Park, wunderschön, und die Möglichkeit, hier einen Alligator zu erspähen, ist hoch! Man hört sie auf alle Fälle! 



Geht auch mal ins Fishermans Village, touristisch, aber irgendwie ganz witzig. Ein Mix aus kleinen Geschäften und Restaurants. 


Vorher könnt ihr noch am Punta Gorda History Park einen Stopp machen, dort sind ein paar hübsche alte Häuser zu sehen. Am Wochenende ist dort ein Farmers Market, der klein, aber ganz sehenswert ist. 


Und noch ein Stück weiter findet ihr das Peace River Wildlife Center, in dem verletzte Vögel gepflegt werden. Gegen eine Spende kann man die kleine Anlage besichtigen. 


Für Autofans bietet sich das Muscle Car City Museum an, wir standen nur davor, waren aber nicht drinnen, aber es macht einen prima Eindruck!

Vielleicht sind die Tipps für den einen oder anderen ja mal nützlich! Und ich hoffe, Euch hat der Einblick gefallen!

Plant jemand mal einen Trip nach Florida? Für weitere Fragen mailt mich gerne an! 

Eure