07.02.2016

Ein kleines simples Valentinstag-Buffet!

Ein Fest jagt das nächste! Während viele von Euch sicher gerade im Fastnachtsfieber sind, naht bereits der Valentinstag!

Man kann den Valentinstag kommerziell oder kritisch sehen, ich persönliche finde solche Tage aber ganz nett. Natürlich sollte man sich als Paar immer mal wieder kleine Aufmerksamkeiten zukommen lassen, aber einmal in Jahr daran erinnert zu werden - warum nicht?

Und so habe ich mir dieses Jahr ein kleines Valentinsbuffet überlegt. Da es ja für meine Mann sein soll und er sich zur Zeit bewusster ernähren möchte, habe ich das ganze etwas gesünder gestaltet. Muss ja nicht immer pappsüß und knallrosa sein! Wir haben dann schon mal vorab gefeiert :-)


Morgens könntet ihr eine kleine Schachtel auf den Frühstückstisch legen, mit einem Gutschein für ein kleines Buffet am Abend! 


DIY Valentinsschachtel

Ihr benötigt

Eine größere Streichholzschachtel, rosa Farbe, Papier in weiß und rosa. einen Herzchenstanzer, Band, eine Rose

Die Streichholzschachtel rosa anmalen, trocknen lassen. Aus weißem und rosafarbenen Papier Herzchen ausstanzen. Einen Gutschein basteln/ausdrucken und mit den Herzchen in die Streichholzschachtel geben. Mit einer Rose und hübschem Band verzieren. 


Als Getränk habe ich pinken Grapefruit - Direktsaft gewählt (weder ich noch mein Mann mögen alkoholische Getränke, ihr könnt auch roten Sekt nehmen). Damit der Saft nicht ganz so sauer ist, könnt ihr ihn ein wenig mit Wasser verdünnen! Die Gläser habe ich einfach mit Aufklebern verziert. Die Herzchen an den Strohhalmen sind Marshmallows. Ich fand im Supermarkt rosafarbene mit Erdbeergeschmack und habe aus diesen einfach mit einem kleinen Backförmchen Herzchen ausgestochen. Diese werden dann auf weiße Strohhalme geschoben. 



Als Dessert habe ich schlichten Erdbeerquark zubereitet! 


Erdbeerquark

Ihr benötigt für 4 Portionen

300g Magerquark, 150 Vollmilchjoghurt, 250g Erbeeren, 2 Esslöffel Agavensirup

Den Quark mit dem Joghurt und dem Agavensirup glatt rühren. Erdbeeren waschen, putzen und in ein hohes Gefäß geben, pürieren. 3/4 des Pürees unter den Quark mischen. Den Erdbeerquark in kleine Gläser füllen und mit etwas Erdbeerpüree bedecken. 

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Die Pfeile habe ich zur Verzierung gebastelt!

Erdbeerpfeile

Ihr benötigt 

4 Schaschlikspieße, rote Pappe, Heißkleber, Erdbeeren

Dafür aus Erdbeeren kleine Herzchen stechen (nehmt welche von den 250g). Die Schaschlikspieße kürzen. Aus der Pappe Pfeilspitzen und - enden ausschneiden. Erst die Pfeilspitzen mit Heißkleber an den Schaschlikspießen befestigen, dann je ein Erdbeerherz aufspießen, und anschließend die Pfeilenden ankleben. An den Glasrand des Quarks stecken. 

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Damit es nicht ganz so gesund ist, habe ich noch Mini-Doughnuts gekauft, da die mein Mann so gerne isst. Verziert habe ich sie mit rosafarbenen Guss (Puderzucker, etwas Wasser und einem Tropfen roter Lebensmittelfarbe) und Zuckerherzen. 


Und als deftigen Snack gab es Brot- und Käseherzen. Die Brotherzen sind ein Misch aus Kräckern und Brot, also nicht so fettig und knusprig wie Kräcker, aber auch nicht so trocken wie Brot. Sie schmecken nur frisch gut, daher am besten kurz vor dem Verzehr zubereiten! Oder frisch einfrieren und dann noch einmal aufbacken. 


Brotherzen 

Ihr benötigt für ca. 4 Bleche

700g Dinkelmehl, 80g geschmolzene Butter oder Margarine, 500ml Buttermilch, 2 Teelöffel Salz (gestrichen), 2 Teelöffel Backpulver, ein Ei

650g Dinkelmehl mit den übrigen Zutaten zu einem geschmeidigen Teig kneten. 

Den Teig dünn ausrollen und mittels zwei unterschiedlich großer Herz-Ausstechförmchen Herzchen mit Loch ausstechen. Sowohl die großen als auch die kleinen Herzen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 200C etwa 15 Minuten backen. 

Wer mag, gibt kurz vor Ende der Backzeit noch etwas geriebenen Käse auf die Herzchen, das schmeckt auch prima! 

Ich habe als Beilage mit einem kleinen Herzförmchen aus festem Gouda Herzchen ausgestochen! 

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Auch wenn es noch ein paar Tage hin ist, wünsche ich Euch viel Freude beim Vorbereiten, habt ihr etwas geplant? 


Auch noch eine schöne Fastnachtszeit, 


Eure


01.02.2016

Die Kreppel - Brötchen Geschichte und eine schöne Fastnachtszeit!

Heute nur ein kleiner Zwischenpost! Ich zeige Euch ein Foto von meinem instagram-Account und erzähle die Geschichte dazu! 

Folgendes: 

Mein Sohn wünschte sich letztes Jahr zu Weihnachten unter anderem eine Friteuse. Ja, eine Friteuse. Jetzt nicht so der typische Wunsch für einen 12-jährigen :-) Gut, ich mag Frittiertes jetzt nicht so unbedingt gern, also hab ich den Wunsch erstmal halbwegs ignoriert. Dieses Jahr wünschte er sich unter anderem - ihr ratet es schon :-) - ein Friteuse. Immernoch. Also versuchte ich den Wunsch an die Oma abzutreten. Die weigerte sich, ihrem Enkel ein Haushaltsgegenstand zu schenken. Ok, also hab ich eine besorgt. Tja, und wenn die Oma gesehen hätte, wie sehr er sich über die Friteuse gefreut hat, dann hätte sie ihre Meinung wohl geändert :-)

Seitdem haben wir also ein weiteres Gerät herumzustehen - die Friteuse. Und sogar schon mal Pommes damit zubereitet, die zugegebenermaßen wirklich lecker waren. Und nun zur Fastnachtszeit - wie kann es anders sein - standen Kreppel auf dem Programm. Kreppel, ihr wisst schon, Pfannkuchen, Berliner oder wie sie sonst noch heißen :-)

Also habe ich einen Teig angerührt, die Friteuse angeschmissen, die Kreppel einzeln hineingegeben - sie wurden viel zu dunkel, viel zu fettig und waren innen noch roh. Hm, gefiel mir nicht, aber der Teig war so klasse, dass ich die Teiglinge einfach in den Ofen getan habe. Und was soll ich sagen? So schmecken sie mir viel, viel besser! Und daher wollte ich Euch das Rezept nicht vorenthalten. Ich habe sie Kreppel-Brötchen getauft, weil sie ein Misch aus Kreppel und Milchbrötchen sind :-)


Kreppel-Brötchen

Ihr benötigt für ca. 12 Stück

500g Dinkelmehl, einen Hefewürfel, 200ml lauwarme Milch, ein Ei. 80g Rohrzucker, eine Prise Salz, 80g Butter oder Margarine

Das Mehl in eine Schüssel geben, eine Mulde hineindrücken. Hefewürfel klein bröseln und in die Mulde geben, mit der Hälfte der Milch vermischen. Zucker, restliche Milch, weiche Butter oder Margarine, das Ei und das Salz hinzugeben und alles mit dem Knethaken des Handrührgerätes kurz vermischen. Dann mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt etwa ein bis zwei Stunden gehen lassen. 

Dann den Teig nochmals durchkneten und kleine Kugeln formen. Diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und zugedeckt nochmals 30 bis 60 Minuten gehen lassen. 

Ofen auf 180C vorheizen, Das Blech in den Ofen schieben und die Kreppel-Brötchen etwa 20 Minuten backen, bis sie leicht bräunen. 

Wer mag, bestreut die fertigen Brötchen mit etwas Puderzucker und serviert sie mit Marmelade. Frisch schmecken sie am besten!


Damit wünsche ich Euch eine schöne närrische Zeit, ob ihr feiert oder nicht!

Eure


30.01.2016

Mit jeweils nur 4 Zutaten - Suppe, Beilage und Nachtisch

Wie wäre es mit einem gesunden, sättigendem Essen, das schnell zubereitet ist und aus nur wenigen Zutaten besteht? Dann hätte ich heute etwas für Euch! Eine Porreesuppe mit Kressebrot und zum Nachtisch selbst gemachtes Bananeneis. Ich habe mit diese Kombination jetzt schon mehrfach zubereitet, weil ich sie so gern mag! 


Als Hauptmahlzeit gibt es eine leckere Porreesuppe mit Meerrettich! 


Porreesuppe mit Meerrettich

Ihr benötigt pro Person

4-5 Kartoffeln, eine Stange Porree, Brühe, Meerrettichfrischkäse

Kartoffeln schälen, waschen und würfeln, Porree putzen und in kleine Streifen schneiden. Ca. 300ml Gemüsebrühe in einem Topf erwärmen, Kartoffeln und Porree zugeben, aufkochen lassen und zugedeckt bei schwacher Hitze weich kochen. Vom Herd nehmen und pürieren, ggf. etwas Wasser zugeben oder abgießen, je nach gewünschter Konsistenz. 2- 3 Esslöffel Meerrettichfrischkäse in die Suppe rühren und nach Geschmack mit weiterem Frischkäse, Salz und Pfeffer abschmecken. 

Meerrettich ist sehr gesund in der kalten Jahreszeit, er wirkt leicht antibiotisch und kann auch sehr gut prophylaktisch gegen Erkältungen eingesetzt werden! Wer mag, nimmt Frischkäse natur und reibt etwas frischen Meerrettich hinein, so ist die Wirkung noch mehr gegeben! 


Dazu passt wunderbar ein frisches Mischbrot mit Butter und frischer Kresse! Ich liebe ja im Moment Kresse, auch auf Käsebrot schmeckt sie sehr gut. Kresse ist sehr gesund, sie enthält viele wichtige Nährstoffe, unter anderem auch viel Eisen! Sie wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit aus und sollte auch gerade bei Erkältungskrankheiten reichlich verzehrt werden! 


Und als Dessert gibt es ein selbst gemachtes Bananeneis! Das geht so schnell und sogar mein Sohn liebt es! Bananen stecken voller Nährstoffe und geben schnell Energie, so können sie sogar das Mittagstief verhindern. 

Schnelles Bananeneis

Ihr benötigt pro Portion

Eine Banane (vorher für mindestens 4 Stunden einfrieren, also am besten am Morgen oder am Abend davor), etwa 100g Vollmilchjoghurt, etwas Zitronensaft, etwas bittere Schokolade (80%)

Die Banane aus dem Tiefkühler nehmen, klein schneiden und mit dem Zitronensaft und dem Vollmilchjoghurt pürieren. Mit der gehackten Schokolade direkt servieren.  


Habt ein schönes Wochenende! Hier stürmt es mächtig!


Eure 


27.01.2016

Meine 7 Tipps gegen graue Wintertage!

Jedes Jahr das selbe. Kaum sind die Weihnachtstage herum und das naßgraue Winterwetter zieht sich in die Länge, überfällt es viele - der Winterblues. Vorausgesetzt, es ist nicht so ein Frühlingswetter wie es gerade ist :-) Ich habe zwar nicht unbedingt den Winterblues, dazu liebe ich die Jahreszeiten doch zu sehr, aber besonders leiden kann ich den Januar und Februar auch nicht. Daher habe ich heute mal ein paar Tipps zusammengestellt, wie man auch die Monate gut überbrücken kann!


1. In die Natur gehen!

Gut, nichts Neues, aber wirkungsvoll! Die frische Luft tut dem Immunsystem und dem Kreislauf gut und man fühlt sich hinterher zufrieden und erfrischt! Wenn die Landschaft herrlich verschneit ist, wie es bei vielen von Euch war oder ist, oder die Sonne scheint, dann zieht es einen natürlich auch ins Freie, wenn es immer nur kalt und grau ist wie bei uns, muss man sich schon mehr überwinden! Mit der Kamera macht es noch mehr Spaß und man achtet auch auf Details, an denen man sonst achtlos vorbeigelaufen wäre. Oder bucht einen Fotokurs, gemeinsam in der Natur macht es doppelt Spaß und neue Kontakte schaden nie!


2. Vitamine!

Vitamine sind natürlich das ganze Jahr über gut, aber gerade in den trüben Monaten ist mir immer noch mehr danach! Wer gerne grüne Smoothies trinkt, der sollte sich täglich einen zubereiten oder wer wie ich lieber die Obstvariante mag - es gibt so viele Rezepte, probiert den einen oder anderen mal aus! Mein Favorit ist derzeit dieser Mango-Smoothie mit Kokoswasser!


Mangosmoothie mit Kokoswasser

Ihr benötigt für ein Glas

150ml Kokoswasser mit Mango (Drogerie- oder Biomarkt), 1/2 weiche Mango, eine Möhre (weich gekocht), den Saft 1/2 Zitrone, den Saft einer Blutorange, etwas Kurkuma, etwas Ingwerpulver, ggf. einige Eiswürfel

Alle Zutaten pürieren und gleich genießen! Mir schmeckt es auch ohne Möhre prima, dann kommt der Mangogeschmack noch mehr heraus! 

Viele andere findet ihr unter meiner Rubrik "Drinks"!

3. Planen!

Ich mag das Alltagseinerlei nicht sonderlich, aber sobald ich etwas zu planen habe, bin ich voll da! Ich liebe es, Dinge zu planen, sei es einen neuen Blogpost, ein Wochenendevent oder weiter in der Zukunft eine Renovierung (da bin ich gerade bei!), die nächste Urlaubsreise, einen Städtetrip...allein die Vorfreude auf die Ereignisse machen automatisch gute Laune!


4. Farbe!

Ja, Farbe tut gut! Wenn man sich umsieht, meint man, Farbe wäre absolut out. Die Autos sind fast alle schwarz, silber, weiß oder grau (ist Euch das mal aufgefallen? Wir hatten früher ein hellblaues und ein hellgrünes Auto!), die meisten Menschen ziehen sich schwarz an und in der Wohnung herrscht auch das Monochrome vor. Gefällt mir alles super, aber ein wenig Farbe schadet auch nicht. Man muss ja nicht gleich in den pinken Mantel schlüpfen, aber ein kleiner Farbtupfer vielleicht, ein buntes Tuch zum Beispiel oder ein dekoratives, farbiges Dekorationselement. Und wenn es ein bunter Blumenstrauß ist, gelb und orange sind reine Stimmungsaufheller!


5. Musik!

Jetzt noch zusätzlich schwere, depressive Musik zu hören ist vielleicht nicht gerade hilfreich. Lieber mal etwas schmissiges, wie wäre es mit Salsamusik, ein wenig durchs Wohnzimmer tanzen sich wie im Urlaub fühlen! Oder gleich einen Tanzkurs besuchen (habe ich, ich bin unbegabt :-))!

6. Unerledigtes erledigen!

Wie es so ist bei schönem Wetter: Man ist lieber draußen, unternimmt viel, werkelt im Garten und im Haus bleibt alles liegen. Jetzt ist doch die richtige Zeit für alles Unerledigte im Haus! Räumt die Ablage auf, mistet den Keller/ Dachboden aus, repariert Dinge, die schon längst repariert werden sollten, schaut alte Magazine durch und hebt nur auf, was Euch wirklich noch inspiriert, lest ein Buch, das schon eine Weile ungelesen im Bücherschrank steht, strickt einen Schal, den ihr schon immer mal stricken wolltet, probiert ein neues Rezept aus, räumt die Küche mal konsequent auf (ich war überrascht, wie viele verschiedene Tassen ich habe :-)), seht den Kleiderschrank durch und trennt Euch von Sommersachen, die ihr in der kommenden Saison eh nicht mehr anzieht...ihr seht, es gibt einiges zu tun! Zum Thema Ausmisten habe ich übrigens hier mal einen Post verfasst. Oder lest das Buch, das ich hier mal vorgestellt habe!


7. Ausflüge!

Macht auch bei schlechtem Wetter einen schönen Ausflug, in ein Museum, in den Botanischen Garten, in ein Aquarium, in ein Spaßbad, überall ist es schön warm und regt die Sinne an! Wer keine Kinder hat oder sich Zeit nehmen kann: Wie wäre es mit einem Day Spa mit der Mutter oder der besten Freundin?


Was meint ihr, habt ihr noch Ideen?


Eure 


23.01.2016

Gefüllter Sandkuchen - mal etwas anderes!

Nach dem ganzen gesunden Dingen in den letzten Posts musste ich unbedingt mal wieder etwas backen! Und da ich ja Rührkuchen so gerne mag, fiel meine Wahl auf diesen Sandkuchen. Das Besondere an ihm ist, dass er nach dem Backen waagerecht aufgeschnitten und mit Preiselbeeren gefüllt wird! 


Als erstes backt ihr einen ganz normalen Rührkuchen, der ist schnell zusammengerührt! 

Gefüllter Sandkuchen 

Ihr benötigt für eine Kastenform

250g weiche Butter oder Margarine, 140g Zucker, 1/2 Päckchen Bio-Vanillezucker, 2 Esslöffel Zitronensaft, eine Prise Salz, 4 Eier, 300g (Dinkel)mehl, 1 Teelöffel Backpulver, 3-4 Esslöffel Milch

Für die Füllung und den Guss

Preiselbeeren aus dem Glas oder Marmelade nach Wahl, 200g Puderzucker, den Saft einer kleinen Zitrone

Butter oder Margarine mit dem Zucker, dem Vanillezucker, dem Zitronensaft und dem Salz gut vermischen, nach und nach die Eier unterrühren. Mehl mit Backpulver mischen und mit der Milch zu der Buttermischung geben. Zu einem glatten Teig verarbeiten. 

Eine Kastenform fetten, den Teig hineingeben, glatt streichen und in den vorgeheizten Ofen bei 180C stellen. Etwa 60 Minuten backen. 

Auskühlen lassen und stürzen. 


Im nächsten Schritt wird der Kuchen mit einem großen, scharfen Messer zweimal waagerecht durchgeschnitten. 


Die Schichten werden dann mit den Preiselbeeren (oder auch Marmelade nach Wahl) bestrichen. 


Zuletzt kommt noch ein Zitronenguss auf den Kuchen. Dazu einfach den Puderzucker mit dem Zitronensaft zu einer dicken Glasur vermischen und auf den Kuchen geben. Ich habe extra weniger Zucker in den Teig gegeben, weil die Preiselbeeren und der Guss ja schon süß genug sind. 


Sieht doch hübsch aus mit den Streifen! 


Habt ein schönes Wochenende! Und wenn es bei Euch auch glatt ist: Macht vorsichtig, ich hab die halbe Nacht nicht geschlafen, da ein Nachbar nachts bei Glatteis in unseren Vorgarten (durch den Zaun versteht sich) geschlittert ist! Der Streudienst ist bis jetzt noch nicht durchgekommen! 


Eure 


19.01.2016

Zwei ultimative Erkältungskiller - Drinks/ Goldene Milch

Wie jedes Jahr sind die Wintermonate ja für Erkältungskrankheiten bekannt! Ich hoffe, ihr seid bisher verschont geblieben? Und für alle, die es doch erwischt hat, habe ich  hier den ultimativen Erkältungskiller-Drink! Zugegebenermaßen klingt die Zusammenstellung jetzt erst einmal nicht so besonders berauschend, umso verblüffter war ich, dass dieser Drink tatsächlich richtig gut schmeckt! Weitaus besser wie jede Medizin! 


Erkältungskiller - Drink

Ihr benötigt

Wasser, frischen Ingwer, Bio-Apfelessig, Honig, Cayennepfeffer, den Saft einer Bio-Zitrone, ggf. Knoblauch


Den Saft der Zitrone auspressen. Wasser in ein Glas geben, mit dem Zitronensaft und einem Teelöffel Honig vermischen.  


Etwas Ingwer reiben und hinzugeben. 

Wer die Ingwerstücke nicht mag, kocht Wasser und überbrüht etwas klein geschnittenen Ingwer damit. Das ganze dann abkühlen lassen, den Ingwer entfernen und das Ingwerwasser mit den übrigen Zutaten vermischen. 


Zum Schluss 1-2 Teelöffel Apfelessig und 2 Prisen Cayennepffer unterrühren. 

Hartgesottene pressen sich noch etwas frischen Knoblauch dazu! 


Was macht den Drink so gesund? 

  • Der Zitronensaft enthält viel Vitamin C, was gut für die Abwehr ist
  • Ingwer lindert Schmerzen und wirkt entzündungshemmend
  • Cayennepfeffer regt durch seine Schärfe die Durchblutung an und macht die Nase frei
  • Honig wirkt gegen den Hustenreiz und verhindert bakterielles Wachstum
  • Apfelessig ist ein altes Hausmittel, stärkt das Immunsystem und tötet Bakterien ab (man kann damit auch inhalieren - einfach einen Esslöffel Essig auf einen Liter Wasser geben, macht die Nase frei!)
  • Knoblauch bekämpft die lästigen Viren und Bakterien


Übrigens kann man ihn auch gut vorbeugend trinken! 

Und hier noch ein Bonusdrink :-) Die "Golden Milk" kommt aus dem Ayurvedischen, hier hatte ich ja mal einen Post dazu verfasst. Die goldene Farbe erhält sie durch Kurkuma, einem Gewürz, dass laut ayurvedischer Küche viele positive Eigenschaften besitzt, vor allem wirkt es entzündungshemmend, stärkt das Immunsystem, ist gut für die Lunge und sorgt auch für gesunde und geschmeidige Gelenke - gut also bei Erkältungskrankheiten als auch bei Gelenkbeschwerden.

Geschmacklich erinnert mich die Milch ein wenig an flüssigen Vanillepudding - gesunder Pudding, das ist doch was! 

Am Anfang muss der Kurkuma etwas einkochen, ich finde, das riecht nicht besonders gut, nicht abschrecken lassen! 


Goldene Milch 

Ihr benötigt für ein Glas

Eine Tasse Milch nach Geschmack (Pflanzenmilch ist besser, aber mir schmeckt sie nur mit laktosefreier Milch), ein halber Teelöffel Kurkuma (Bio, wenn möglich), 4 Esslöffel Wasser, etwas schwarzer Pfeffer, eine Messerspitze Kokosöl, einen Teelöffel Agavensirup, Zimt, Kardamom und Bio-Vanillezucker nach Geschmack

Kurkuma und Wasser in einen Topf geben, unter Rühren etwas einkochen lassen, dann die Milch, das Öl und die Gewürze hinzugeben, erhitzen und warm genießen (schmeckt aber auch kalt gut)

Es ist wichtig, das Öl und den Pfeffer hinzuzugeben sowie die Milch zu erhitzen, so kann das Kurkuma vom Körper besser verwertet werden! 



Bleibt gesund! 

Und wer noch ein bisschen mehr über mich erfahren möchte, der kann mal bei Jutta vorbeischauen, dort ist mein Blog vorgestellt worden! 


Eure 


16.01.2016

Wie wäre es mit einem Wellness-Tag? Teil 2 : Mit einem Veggie Wrap und einer Papaya-Maske

Hat Euch der erste Teil meines Wellnesstages gefallen? Ich hab sogar Feedback bekommen, dass der eine oder andere mal so einen Tag einlegen möchte! Das freut mich! Hier geht es nun weiter, unter anderem mit diesem leckeren Wrap! 


Aber erst einmal solltet ihr nach der Mittagspause Euren Kreislauf wieder in Schwung bringen. Wie wäre es mit Seil springen? Ich habe das für mich wiederentdeckt und es ist ein perfektes Workout! 10 Minuten springen soll so effektiv sein wie 30 Minuten Joggen und es verbessert die Ausdauer und ist auch noch gut für den Beckenboden! Wer keinen Platz in der Wohnung hat, springt im Garten. Ansonsten macht ein paar Kniebeugen oder lauft ein wenig auf der Stelle. 



Nun wäre doch mal Zeit für eine Verwöhnbehandlung? Dafür müsst ihr natürlich vorher einen Termin ausmachen. Geht zum Friseur, zur Maniküre, Pediküre, Kosmetikerin oder lasst Euch massieren. Ich bin ja Fan von Thai-Fußmassagen. Nichts hilft bei mir besser gegen Stress als das! Oder gönnt Euch mal wieder einen Saunabesuch! 

Für den Abend gibt es wieder etwas sättigendes: ein Veggie-Wrap mit vielen frischen Zutaten! Wem die Zubereitung der Fladen zu aufwendig ist, der kauft welche im Supermarkt, am besten die mit Leinsamen (Rewe) oder welche aus dem Bio-Laden. Günstige enthalten oft sehr viele Zusatzstoffe. 



Veggie- Wrap

Ihr benötigt für den Teig

20g frischen Blattspinat, 50ml warme Milch, etwas Salz, 125g Dinkelmehl, einen Teelöffel neutrales Öl

Blattspinat waschen und mit der Milch fein pürieren. In eine Schüssel geben, Salz, Mehl und Öl hinzugeben und gut miteinander verkneten. In Folie wickeln und 30 Minuten in den Kühlschrank legen. 

Dann eine Kugel formen und dünn ausrollen (der Teig reicht für ein bis zwei Fladen). Eine Pfanne ohne Öl erhitzen, den Fladen hineingeben und auf jeder Seite etwa 40 Sekunden backen. 

Herausnehmen und abkühlen lassen. 

Ihr benötigt für die Füllung 

einen Esslöffel Hüttenkäse, einen Esslöffel Schmand, etwas Senf und Salz, 2 große Mohrrüben, eine kleine rote Paprikaschote, eine viertel rote Zwiebel, einige Blattspinatblätter (alternativ Feldsalat), zwei Esslöffel Saatenmischung

Hüttenkäse mit Schmand vermischen und mit Senf und Salz abschmecken. Die Möhren putzen, waschen und reiben. Die Paprika waschen, putzen und in kleine Stücke schneiden. Blattspinat waschen und gut abtropfen lassen. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Saatenmischung kurz bräunen, herausnehmen, abkühlen lassen. 

Auf den Fladen erst die Hüttenkäsemischung geben, dann das vorbereitete Gemüse darauf verteilen. Die Saaten darüber streuen und den Wrap einrollen. 


Ihr könnt die Wraps variieren, in dem ihr statt Hüttenkäse und Schmand Hummus oder (vegane) Mayonnaise nehmt. Andere Variationen für Wraps habe ich übrigens hier zusammengestellt!

Nach dem Essen könnt ihr Euch überlegen, noch eine kleine Abendrunde zu drehen. Ich mache das jeden Abend und ich finde es herrlich! Obwohl ich schon von Hundebesitzern gefragt worden bin, warum ich abends immer laufen würde. Hm, geht das nicht auch ohne Hund? 

Wer mag, nimmt nun noch ein schönes Entspannungsbad. Mich stört es nicht, auch wenn ich morgens schon geduscht habe :-) Besonders effektiv ist es, während des Badens eine Maske aufzulegen. Vorher die Haut gründlich reinigen! Und warum nicht mal eine aus natürlichen Zutaten? Ich mag gerne eine Maske aus Papaya und Honig. Die Maske besitzt einen leichten Peelingeffekt und der Honig macht die Haut samtweich! 


Papaya-Honig-Maske

Ihr benötigt

eine halbe Papaya, einen Teelöffel Honig

Die Papaya schälen und die Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch klein schneiden und mit dem Honig pürieren. Auf das Gesicht auftragen und etwa 15 Minuten einwirken lassen. 

Mehr Ideen für Kosmetik aus der Küche habe ich hier zusammengestellt! 

Nach dem Baden am besten warm und gemütlich anziehen, einen beruhigenden Kräutertee trinken, vielleicht noch etwas lesen und mal früh schlafen gehen!



Und wenn ihr keinen ganzen Wellnesstag machen möchtet, vielleicht war ja trotzdem die eine oder andere Inspiration dabei :-)

Der erste Teil wurde übrigens bei Wayfair veröffentlicht, schaut mal HIER unter "Entspannung pur"! Danke dafür! 


Eure