20.02.2017

Heidelbeer-Kastenkuchen mit Karamellstückchen

Eigentlich wollte ich Euch diesen Kuchen ja schon zum Wochenende präsentieren, aber wer mir auf instagram folgt, der weiss, dass wir derzeit eins unserer Bäder renovieren und ich hatte das komplett unterschätzt - ständig wuselt ein Handwerker um einen herum, zeitweise haben wir kein Wasser, alle Türen sind abgeklebt und ich komme daher in kaum ein Zimmer, die Katzen langweilen sich im Wohnzimmer und wollen beschäftigt werden und überall ist Staub - das erschwert es, einen gescheiten Post zu erstellen. Also habe ich das Wochenende genutzt, bevor es die Woche wieder weitergeht.

Für die Nerven ist da ein süßer Kuchen genau das richtige :-). Ich bin ja ein Fan von Rührkuchen, daher habe ich diesmal einen fruchtigen Heidelbeer-Kastenkuchen gebacken. In den Teig werden am Ende noch kleine Karamellstückchen eingerührt, das gibt dem Kuchen eine besondere Note.







Heidelbeerkuchen mit Karamellstückchen

Ihr benötigt
200g Zucker, 150g weiche Butter oder Margarine, 5 Eier, 500g Mehl, 1 Päckchen Backpulver, 200ml Buttermilch, 250g Heidelbeeren (frisch oder tiefgekühlt)

Als erstes bereitet ihr Karamell zu. Dafür 50g Zucker in einen Topf geben und bei schwacher Hitze karamellisieren lassen. Das dauert etwas, nicht umrühren, dann klumpt es nur! 

Den fertigen Karamell auf Backpapier gießen und erhärten lassen. 


Dann könnte ihr den Teig zubereiten. Dafür den restlichen Zucker mit der Butter oder Margarine gut verrühren und dabei nach und nach die Eier zugeben. Mehl mit Backpulver mischen und mit der Buttermilch untermischen. Den Karamell in kleine Stücke brechen und mit den Heidelbeeren in den Teig geben, nur noch mit der Gabel unterheben. 

Eine Kastenform gut fetten und den Teig hineingeben. Im vorgeheizten Ofen (Umluft, 180C) etwa 45-60 Minuten backen (Stäbchenprobe). Mit Puderzucker bestreut servieren. 


Ich finde, der Kuchen schmeckt ein wenig wie Heidelbeermuffins!


Ich wünsche Euch einen schönen Wochenstart,


Eure 


07.02.2017

Rubbel - Gutscheine selbst gemacht (nicht nur für Valentine!)

Heute habe ich eine Idee für Euch, wie ihr Euren Liebsten zu Valentine überraschen könnt - mit Rubbel-Gutscheinen! Ok, nicht jeder mag diesen Tag, und es ist ja kein Muss, diese Gutscheine ausgerechnet am Valentinstag zu verschenken, zum Geburtstag geht genauso oder einfach als kleine Aufmerksamkeit zwischendurch! 


Ich kannte diese Technik noch nicht, ihr? Es klappt so gut, ich bin selbst ganz begeistert davon. 
Und ihr benötigt nur wenige Utensilien, die ihr vermutlich sowieso im Haus habt! 

DIY Rubbel-Gutscheine

Ihr benötigt

Weiße Blanko-Karten, Acrylfarbe nach Wunsch, durchsichtiges Paketklebeband, Spülmittel, Pinsel


Als erstes erstellt ihr einen Text für den Gutschein. Ich habe das mit Word gemacht, die Datei ausgedruckt, die einzelnen Texte mit der Zackenschere ausgeschnitten und auf die Blankokarten geklebt. Ihr könnt auch gleich auf die Karten drucken, aber unser Drucker wollte das irgendwie nicht. 

Über den Gutscheintext klebt ihr das Paketband, der Text muss komplett beklebt sein. 


Nun mischt ihr die gewünschte Acrylfarbe mit Spülmittel, und zwar im Verhältnis 2 Teile Acrylfarbe, ein Teil Spülmittel. Diese streicht ihr dann über den beklebten Gutscheintext. Ihr müsst auf alle Fälle 2- 3 Mal darüberpinseln, bis man den Text nicht mehr sieht. Die Schicht dazwischen immer gut trocknen lassen bevor ihr die nächste auftragt! Ihr könnt Eurer Phantasie freien Lauf lassen, malt Herzchen oder was Euch sonst noch einfällt! 




Am Ende die bemalten Karten gut trocknen lassen. 

Nun kann der Beschenkte oder die Beschenkte den Text ganz einfach mit einer Münze freirubbeln! 




Natürlich müssen es nicht so brave Sachen sein, lasst Euch was einfallen :-) 

Eine tolle Liste mit Ideen für Gutscheine habe ich hier gefunden! 

Habt einen tollen Tag, 


Eure 


28.01.2017

Tipps zum gründlichen Ausmisten

Jedes Jahr im Januar überfällt mich der Aufräumwahn. Draußen ist meistens kalt und trübe, man ist doch mehr in den eigenen vier Wänden, also soll es da auch behaglich und ordentlich wirken. Viele Tipps zum Ausmisten habe ich ja schon mal in diesem Post geschrieben, aber dieses Jahr bin ich es noch radikaler angegangen und ihr glaubt nicht, was einem plötzlich bewusst wird - dazu später
mehr - und was sich für Dinge sich anfinden, von denen man gar nicht wusste, dass man sie besitzt! Ich miste übrigens seit einer Woche aus und ich bin noch nicht fertig.

Hier also meine aktualisierten Tipps!

1. Nehmt Euch jeden Raum einzeln vor

Geht Raum für Raum vor. Und noch besser, nicht alle an einem Tag, Ein, zwei Räume pro Tag reichen! Für den Kellerraum habe ich sogar mehrere Tage benötigt! Beginnt erst mit dem nächsten Raum, wenn ihr Euch sicher seid, dass ihr alles in dem Zimmer durchgesehen habt. Zuerst schaut alles an, was sichtbar ist, Dekorationsartikel, Bücher, usw, dann kommen die Schränke und Schubladen ran. Nehmt alles mal in die Hand und überlegt Euch folgendes:

  • Mag ist es noch?
  • Passt es noch zu meinem Stil?
  • Habe ich eine positive Erinnerung, die ich mit dem Gegenstand verbinde?
  • Kann ich es WIRKLICH noch gebrauchen? 


Gerade der letztere Punkt ist wichtig, denn wie oft hebt man etwas auf "weil man es noch irgendwann gebrauchen kann" (oh, mein Mann ist perfekt darin :-)) Irgendwann ist fast immer nie. Der Geschmack verändert sich, Dinge werden alt. Ich hatte zum Beispiel Unmengen an verschiedenen Servietten "wenn Gäste kommen". Aber wenn Gäste kamen, habe ich meist neue Servietten gekauft, weil die besser zur aktuellen Kaffeetafel passten. Übrigens: Angebrochene Packungen auch zeitnah aufbrauchen oder entsorgen! Ich zum Beispiel decke nie zweimal mit den selben Servietten, also werfe ich die restlichen direkt weg ehe sie jahrelang in der Schublade verschwinden. Meine Mutter verwendet sie übrigens, um Biomüll einzuwickeln oder als Kaffeetassenuntersatz. Auch eine Idee.

2. Nun geht es ans Sortieren 

Sortiert jeden Gegenstand nach folgendes Kriterien

  • Was ihr behalten wollt, packt es an seinen Platz zurück
  • Dinge, die noch gut zum Verschenken geeignet sind 
  • Dinge für Flohmarkt/ ebay/ Oxfam/ zum Spenden
  • Dinge für den Müll/ Wertstoffhof. Auch hier ehrlich vorgehen: Ist der Gegenstand wirklich noch zum Verschenken geeignet, freut sich der Beschenkte darüber oder ist es nur so, dass ich ihn nicht wegwerfen möchte? Ist das wirklich noch ein Flohmarktartikel oder ist der Gegenstand kaputt/ veraltert und sollte nicht mehr verkauft werden? Ich bin ja ein Flohmarktgänger und frage mich immer wieder, was da so an den Ständen liegt, das meiste gehört meines Erachtens einfach auf den Müll. 


3. Schaut wirklich ALLES durch

Wenn ich sonst ausgemistet habe, habe ich vieles doch noch aufgehoben oder habe manche Dinge schlichtweg nicht beachtet, eben "weil man es sowieso noch gebrauchen kann", darunter fallen Dinge wie

  • Servietten
  • Bastelmaterial
  • Kerzen
  • Geschenkpapier
  • Stoffe
  • Tee
  • Stifte
  • Dekorationsartikel
  • Handtücher und Putztücher
  • Kosmetikartikel (ja, auch die kleinen Hotelfläschen, die schon 5 Jahre herumliegen)
  • alte Schulbücher/ Schulhefte
  • Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel
  • alte Zeitschriften
  • Gürtel
  • Schals/ Halstücher
  • Socken
  • Unterwäsche
  • Plastikdosen für Vorräte (welche benutzt ihr wirklich?)
  • Spielzeug
  • Bücher, die man gelesen hat oder nie lesen wird (auch Kochbücher, aus denen man nie kocht)
  • DVDs 
  • Vasen
  • alte Grußkarten
  • Spiele, die nicht vollständig sind (die gehören übrigens NICHT in die Flohmarktkiste, alles schon erlebt)
  • Schmuck
  • alte Kassenbons
  • Blumenübertöpfe
  • Bilderrahmen
  • Partyartikel

Diesmal habe ich wirklich ALLES durchgesehen. Geschenkpapier zum Beispiel. Unzählige Rollen waren irgendwann mal benutzt und standen seitdem herum "für einen anderen Anlass". Manches war tatsächlich schon vergilbt, weil es am Fenster stand! Und überlegt Euch, ob es diesen "anderen Anlass" tatsächlich noch gibt, Papier mit Bärchen drauf,ob wohl die Kinder schon größer sind, Papier mit Hirschmotiv, das mal im Herbstsale gekauft wurde usw. Man will ja auch Geschenke nicht mit irgendeinem Papier einpacken, das man gerade noch zufällig hat, oder? Also, altes Papier kommt weg! 

Oder Thema Kerzen: Ich war erstaunt, wie viele Kerzen ich hatte "die man ja mal abbrennen kann". Blaue, pinkfarbene, schiefe, usw. Ich mag aber nur weiße Kerzen, die anderen lagen also "für irgendwann" herum. Ich habe sie entsorgt. Und ihr glaubt nicht, wie viele Teelichthalter und Kerzenständer ich gefunden und in die Flohmarktkisten gepackt habe. Ich werde mir ein Teelichthalter-Kaufverbot auferlegen :-) Übrigens, das nebenbei, bei Kleidung ist es auch oft so: Sortiert doch mal Euren Kleiderschrank nach Farben und ihr werdet überrascht sein, wie viele weiße Blusen/ schwarze Pullis usw auftauchen, ich wette!



Schaut auch Eure Lebensmittel durch, welche Teesorten gammeln zum Beispiel im Schrank, weil man die Sorte probieren wollte, einem aber doch nicht schmeckt? Oder längst abgelaufene Backzutaten? Gewürze, die verfallen sind oder Mischungen, die ihr nie verwendet? Diese Prozedur mache ich übrigens alle zwei Monate und es findet sich immer etwas. 

4. Trennt Euch direkt davon

Die Sachen für den Müll werft ihr direkt weg oder fahrt sie zum Wertstoffhof. Sollten es sperrige Dinge sein, bestellt den Sperrmüll. Kümmert Euch auch direkt um einen Flohmarktstand - jetzt bekommt man noch gut einen Tisch reserviert, auch für die Sommermonate! Stellt die Dinge zeitnah bei ebay ein. Fahrt die Sachen, die ihr spenden möchtet, so schnell wie möglich weg. Ansonsten besteht die Gefahr, dass man ein paar Tage später sagt: Ach, das ist ja doch noch schön...und aus meiner Erfahrung raus packt man es zurück und dann liegt es wieder nur herum. 

So, ich hoffe, ihr seid jetzt motiviert! Ich finde es sehr befreiend, sich mit weniger und wirklich schönen Dingen zu umgeben und es hat noch einen positiven Nebeneffekt: Man findet vieles wieder schneller :-) 

Eure


12.01.2017

Husten und Halsweh? Versucht es mal mit einem Ananas-Smoothie!

Und, hat es Euch diesen Winter schon erwischt oder seid ihr bisher verschont geblieben? Um mich herum schnieft und hustet es, und auch ich war über Sylvester leider erkältet. Aber...ich weiß nicht, ob es Zufall war, oder ob tatsächlich was dran ist...durch diese leicht herzustellende Medizin war meine Erkältung ruckzuck weg! Wirklich wahr, ich hatte soo Halsweh, ich trank diesen Ananas-Smoothie, aß noch eine Dose ungesüßte Ananas dazu (mangels frischer) und eine Stunde später war das Halsweh weh. Magic. Am nächsten Tag hatte ich ein bisschen Husten, ich trank noch zwei dieser Smoothies, am Tag drauf war die Erkältung ganz weg. 

Ich werde mir den Ananas-Smoothie jedenfalls jetzt immer zubereiten und dazu ist das mal eine Medizin, die so richtig lecker schmeckt!


Ananas-Smoothie gegen Halsschmerzen und Husten

Ihr benötigt

2 Scheiben frische Ananas, zwei Teelöffel Honig, eine Prise Cayennepfeffer, ein kleines Stück frischen Ingwer, den Saft einer halben Zitrone 

Die Ananasschale entfernen und den Strunk herausschneiden. Das Fruchtfleisch würfeln und in einen hohen Becher geben. Etwas frischen Ingwer dazu reiben. Mit dem Honig, dem Zitronensaft und dem Cayennepfeffer gut pürieren. 

Frisch trinken! 

Wem der Smoothie zu dicklich ist, der verdünnt ihn mit etwas 100%igem Ananassaft. Statt frischer Ananas könnt ihr auch nur eine Tasse Ananassaft verwenden (mit einem Teelöffel Honig und den restlichen Zutaten vermengen) und täglich drei Tassen davon frisch zubereitet trinken. 


Ananas soll ja viel effektiver sein als herkömmlicher Hustensaft und ist dazu noch um einiges gesünder! Das in der Ananas enthaltende Enzym Bromelain  wirkt nämlich entzündungshemmend und virenabtötend, insgesamt wirkt Ananas in der Kombination auch schleimlösend. 

Dieser Smoothie schmeckt übrigens auch Kindern gut, dann etwas weniger Ingwer nehmen oder ganz weglassen und über den Tag verteilt je zwei bis drei Esslöffel davon geben. Den restlichen Smoothie im Kühlschrank aufbewahren, vor dem Verzehr umrühren und am gleichen Tag verbrauchen!



Wenn ihr keine Ananas mögt, so versucht doch meinen Erkältungskillerdrink und die Goldene Milch

Bleibt fit! 

Eure 


03.01.2017

Warum ich keine guten Vorsätze mache

Ich hoffe, ihr hattet alle einen guten Start ins neue Jahr!


Neues Jahr, neues Glück und jedes Mal im Januar beginnen die guten Vorsätze, wer macht sie nicht? Man hat das Gefühl, etwas Neues beginnt und möchte sich am besten auch gleich neu erfinden: Gesünder ernähren, abnehmen, fitter werden, Gewohnheiten ablegen, etwas im Job ändern, mehr Zeit mit der Familie verbringen, weniger Alkohol trinken, minimalistischer leben usw., die Liste ist lang! Und was ist? Spätestens im März hat man die Hälfte wieder vergessen oder man ist frustriert, weil man das, was man sich so groß vorgenommen hat, nicht erreicht hat. Somit führen die ehemals guten Vorsätze irgendwie zu Frust und Unzufriedenheit. 

Ich möchte aber 2017 auf das Glücklichsein lenken und nicht auf das, was ich nicht geschafft habe!

Und Hand aufs Herz: Wie viele der guten Vorsätze sind vernunftgesteuert? Vegan essen, weil es gerade hip ist, aber eigentlich liebt man Käse? Joggen gehen, weil die Nachbarin immer so sportlich am Fenster vorbeiläuft? Einen neuen Job suchen, weil man nach einer gewissen Zeit mal wechseln sollte? Solche Vorhaben werden in den seltensten Fällen dauerhaft durchgehalten oder überhaupt erst angegangen.


Ziele setzen ist eine tolle Sache. Und irgendwie ist der Jahreswechsel auch gut dazu geeignet. Aber ich handhabe es dieses Jahr so: Ich nehme mir wenige Dinge vor. Setze realistische Ziele. "Ich esse keine Schokolade mehr und statt dessen lieber Obst" finde ich zum Beispiel kein realistisches Ziel. Wenn ich Lust auf Schokolade habe und statt dessen Obst esse, ist das nicht das selbe, oder :-)? "Ich integriere mehr Obst in meinen Alltag" ist dagegen schon einfacher umsetzbar, in dem man zum Beispiel zu den Mahlzeiten immer eine Obstmahlzeit mit einplant. Das wird dann zur Gewohnheit und Gewohnheiten behält man leichter bei. Oder man sagt" Ich esse weniger Schokolade" und nimmt sich nur einen kleinen Riegel mit zur Arbeit anstatt eine Tafel. Das sind kleine Ziele, die man gut erreichen kann und das macht glücklich! 

Insofern: Ich habe keine guten Vorsätze. Ich setze mir immer Teilziele, täglich, monatlich. Jeden Morgen erstelle ich mir morgens eine Liste, was ich an dem Tag gerne machen und schaffen möchte. Und das klappt meistens auch ganz gut. Das macht zufrieden! Dann überlege ich mir am Anfang des Monats, was anliegt und was ich da erreichen möchte. Vielleicht mal einen Monat lag weniger Süßes essen. Oder jeden Abend einen Spaziergang machen. Oder an zwei Abenden mit der Familie ein Spiel spielen anstatt dass jeder vor dem PC/ Fernseher sitzt. Wenn man merkt, dass das sogar Spaß macht, wird man es sogar eine Weile beibehalten!


Und: Wirkliche Ziele erreicht man in der Regel auch ohne die guten Vorsätze. Projekte im Job voranzutreiben. weil man motiviert ist und seinen Job liebt, abnehmen, wenn man wirklich abnehmen muss, Sport treiben, um Gesundheitsrisiken zu vermeiden, sich mehr auf sich zu besinnen, wenn man merkt, der Alltag wächst einem über den Kopf, den Keller auszumisten, weil man nicht mehr treten kann :-) Diese Dinge kommen dann ganz von alleine, nämlich deswegen, weil man es wirklich will und nicht, weil es der erste Januar ist! 

Mehr zum Thema Jahresbeginn habe ich hier:


In dem Sinne wünsche ich Euch ein glückliches und entspanntes 2017 ! Und ich bin natürlich gespannt, wie ihr das handhabt :-)

Die Wünsche an Euch habe ich mal an ein paar Ästen befestigt, so sieht das Ganze gleich noch dekorativ aus! 


Eure


29.12.2016

Silvester im Glas - ein kleines Mitbringsel

Die Zeit nach Weihnachten finde ich immer ein wenig seltsam - kaum ist man aus der besinnlichen Weihnachtsstimmung heraus, muss man schon innerhalb kürzester Zeit die Silvesterparty planen! Ein totales Kontrastprogramm! Geht es Euch auch so?

Wie feiert ihr dieses Jahr Silvester? Bleibt ihr lieber daheim, geht ihr zu Freunden oder gar auf eine große Party? Für alle, die eingeladen sind und vielleicht noch nach einer Idee für ein kleines Geschenk suchen: Wie wäre es mit "Silvester im Glas"?



Silvester im Glas

Ihr benötigt

ein Glas (z.B. IKEA), Kleinigkeiten, die mit Silvester zu tun haben, z.B.

Wunderkerzen
Streichhölzer
Glückskeks
Konfetti
eine Neujahrskerze
ein kleines Glücksschweinchen
Luftballons
Luftschlangen
Knallbonbons
Luftschlangen-Bomben
Süßigkeit als Glücksbringer
...

Die Kleinigkeiten dekorativ in ein Glas füllen und mit einem Etikett versehen! 

Wer  Glückskekse aus Papier selber machen möchte, findet bei Sinnenrausch eine tolle Anleitung, ebenso für Knallbonbons! Ich habe mal Happy Glückskekse gebacken, schaut doch mal hier

Das Etikett für das Glas sowie für die Konfettis habe ich selbst erstellt (sie sind auf grauem Hintergrund, das sieht man nicht so gut auf dem Foto), wer mag, kann sie per Mail bei mir anfordern! 




Damit wünsche ich Euch einen guten Rutsch und ein gesundes, glückliches und erfolgreiches 2017!! 

Eure


21.12.2016

Merry Christmas!! - Ein buntes Dezember Potpourri

Da wir bald in die Heimat fahren, wünsche ich Euch heute schon

Ein glückliches und besinnliches Weihnachtsfest mit vielen schönen Momenten!



Diesen Monat war ich hier nicht so aktiv, dafür aber auf instagram, und so zeige ich für alle, die nicht dort sind, eine kleine Zusammenfassung meines Monats Dezember!

Das ist dieses Jahr unser Adventskranz. Ich habe ein altes Mehlsieb auf dem Flohmarkt gefunden und dies mit ein wenig Tanne und großen, weißen Kerzen zu unserem Adventsgesteck gestaltet.




Zum ersten Advent habe ich einen Adventskranz aus Hefeteig gebacken! 


Adventskranz aus Hefeteig

Ihr benötigt

250g Mehl, 150ml lauwarme Milch, ein halbes Päckchen Trockenhefe, 50g Zucker, eine Prise Salz, 1 Ei, 2 Esslöffel Butter oder Margarine, 15g Orangeat

Für die Füllug: 2 Esslöffel Butter oder Margarine, 3 Esslöffel brauner Zucker, 1/2 Teelöffel Zimt

Waffelröllchen, Puderzucker, Wasser und Mandeln

Das Orangeat fein hacken. Die Butter oder Margarine bei geringer Hitze in einem Topf schmelzen lassen, die Milch hinzugeben. Den Topf vom Herd nehmen. 

Das Mehl mit dem Salz, dem Zucker und der Trockenhefe mischen. Die Butter-Milch, das Orangeat sowie das Ei hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verkneten, ggf. noch etwas Mehl hinzufügen. Den Teig in einer Schüssel zugedeckt etwa eine Stunde gehen lassen. 

Für die Füllung die Butter oder Margarine schmelzen lassen. 

Den Teig zu einem schmalen Rechteck ausrollen, das heißt, es sollte wesentlich länger als breit sein. Das Rechteck mit der geschmolzenen Butter bestreichen und gleichmäßig mit Zucker und Zimt bestreuen. Von der Längsseite her aufrollen und die Rolle mittig mit einem Messer halbieren.

Die beiden Teigrollen umeinander verschlingen, so dass ein Kranz entsteht. Die Enden gut zusammendrücken und den Hefekranz auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Abdecken und nochmals ca. 30 Minuten gehen lassen. 

Den Ofen auf 180C (Umluft) vorheizen. Tuch entfernen und den Kranz im Ofen etwa 30 Minuten backen. Herausnehmen und abkühlen lassen. 

Puderzucker mit Wasser zu einem dicken Guss verrühren. Vier Waffelröllchen mit dem Guss auf dem Kranz festkleben. Oben auf je ein Röllchen wieder den Guss geben und eine Mandel festkleben. Gut trocknen lassen. 

***

Dies ist/ war der Adventskalender meines Sohnes, inzwischen sind ja kaum mehr Päckchen übrig :-)! Die Leiter habe ich auch auf dem Flohmarkt gefunden, die Tüten gab es beim Schweden und die Aufkleber im Baumarkt. 


Und traditionell habe ich einen Baumkuchen gebacken, der wirklich sehr saftig ist! Da er auf instagram guten Anklang fand, gibt es hier noch einmal das Rezept!


Saftiger Baumkuchen

Ihr benötigt für eine Springform

6 Eier, eine Prise Salz. 250g Butter oder Margarine, 200g feiner Zucker, 1/2 Päckchen Bio-Vanillezucker, 3 Teelöffel Backpulver, 250g Mehl, Zartbitterkuvertüre

4 Eier trennen. Das Eiweiß mit dem Salz sehr steif schlagen. Die Butter oder Margarine mit dem Zucker und dem Vanillezucker schaumig rühren. Dabei nach und nach die Eigelbe sowie die zwei Eier hinzufügen. Das Mehl mit dem Backpulver mischen und langsam unter die Eimasse rühren. Zum Schluss mit einer Gabel das Eiweiss unterheben. 

Eine Springform fetten. Den Ofen auf 180C vorheizen (Stufe Umluft mit Grill!). Ein bis zwei Esslöffel Teig auf dem Springformboden verteilen, die Form in den Ofen schieben und die Schicht backen, bis sie leicht bräunt (das dauert nur ein paar Minuten). Dann die Form herausnehmen, wieder eine dünne Schicht Teig auf der ersten Schicht verteilen, in den Ofen geben, backen, bis sie leicht bräunt usw., bis der Teig aufgebraucht ist. 

Auf dem Ofen nehmen und abkühlen lassen. Nach Wunsch mit Zartbitterkuvertüre überziehen. 

***

Und hier habe ich noch ein schnelles DIY für alle, die Gutscheine verschenken möchten! 


Message in a Bottle

Ihr benötigt

eine kleine Glasflasche mit Korken, einen kleinen Tannenzweig, Kunstschnee. Papier, goldenes Garn, ein DYMO Gerät

Papier zurechtschneiden und den Gutscheintext darauf schreiben. Einrollen und mit dem goldenen Garn zusammenbinden. 

In die Glasflasche etwas Kunstschnee füllen und den Tannenzweig hineingeben (vor dem Verschenken erst fertigstellen!). Den eingerollten Gutschein ebenso in die Flasche geben und verschliessen. 

Mit dem DYMO Gerät "Message in a Bottle" tippen und auf die Flasche kleben. 

***

Und ein Tipp zum Verpacken von Kleinigkeiten: Bastelfilz gibt es günstig in Bastelläden oder im Baumarkt, mit einem Lederband mal etwas anderes als Geschenkpapier! 


Das ist übrigens dieses Jahr unser Bäumchen. Mein Mann meint, der Baum wäre nicht so gerade gewachsen, aber ich mag das Unperfekte daran! Einen tollen Artikel rund um das Thema Christbaum findet ihr übrigens im Christmas Tree Guide des Alpenwelt Magazins, ich bin auch mit einem Artikel darin vertreten, schaut mal vorbei! 


Habt eine schöne Zeit! 

Und vielen lieben Dank für Eure netten Kommentare, die lieben Feedbacks und den Besuch hier bei mir auf dem Blog! Ich freue mich immer sehr! 


Eure