01.10.2016

Trend One Pot: Nudeln mit Tomatensauce in der Pfanne

Vielleicht lebe ich hinter dem Mond, aber als mein Sohn neulich ankam und meinte, One Pot Gerichte seien DER Renner im Moment, da hatte ich bisher davon so noch nichts gehört. Ihr? One Pot heißt, die Gerichte gehen schnell zu kochen, und außer einer Pfanne und den Zutaten benötigt man nichts weiter. Perfekt, das musste ich gleich ausprobieren! Ein passendes Rezept hatte mein Sohn auch gleich mit herausgesucht, klar, dass es sein Lieblingsessen, Nudeln mit Tomatensoße, war!


Also haben wir zusammen in der Küche gewerkelt und am Ende war das Nudelgericht so köstlich, dass ich Euch das Rezept nicht vorenthalten möchte! Ich soll die Nudeln jetzt übrigens immer so kochen, haben sich meine Männer übereinstimmend gewünscht :-)


One Pot Nudeln mit Tomatensoße

Ihr benötigt für 4 Portionen

Eine Packung Spaghetti, einige Tomaten in Öl eingelegt, ein Schälchen frische Kirschtomaten, frisches Basilikum, eine kleine Zwiebel, eine Knoblauchzehe, eine halbe Packung passierte Tomaten, Oregano, Salz, Pfeffer, Olivenöl, eine Chilischote, 1/4l Wasser, ggf. Basilikumöl, frischer Parmesan nach Geschmack

Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und klein würfeln. Etwas Olivenöl in eine extra Pfanne geben und die Zwiebel sowie den Knoblauch kurz anbraten. Ihr könnt den Schritt auch weglassen, die Zwiebel wird dadurch nur etwas milder. 

Die Spaghetti klein brechen, so dass sie in eine Pfanne passen. Die Kirschtomaten waschen und halbieren. Einige in Öl eingelegte Tomaten klein schneiden. Chili klein schneiden (nehmt ein viertel der Schote oder weniger, das reicht aus). Alles in eine Pfanne geben.


Nun die passierten Tomaten, etwas von dem Tomatenöl, Oregano und das Wasser hinzufügen, kurz aufkochen und zugedeckt auf kleiner Flamme ca. 30 Minuten köcheln lassen. Dabei ab und zu umrühren und ggf. noch etwas Wasser nachfüllen! Wenn die Nudeln weich sind und die Soße schön eingekocht ist, schmeckt ihr das Gericht mit Salz, Pfeffer und Basilikumöl ab.

Mit frischem Parmesan bestreut servieren (wer mag)!




Euch ein schönes Wochenende!

Eure


23.09.2016

Ein amerikanischer Apple Pie - der Klassiker im Herbst!

Seit gestern ist er ja nun offiziell da, der Herbst! Und wenn die Tage draußen kürzer und kälter werden, hat man auch wieder mehr Lust, sich in die Küche zu stellen und etwas Leckeres zu backen! Wie zum Beispiel einen saftigen Apfelkuchen! Äpfel sind ja sowieso mein absolutes Lieblingsobst, ich esse jeden Tag mindestens einen, und sobald beim Bauern die Pflückzeit beginnt, bin ich dort Stammgast! Dieses Mal habe ich aus den frischen Äpfeln allerdings keinen Rührkuchen gebacken, sondern mich für die amerikanische Variante, den klassischen Apple Pie, entschieden. 


Ratet mal, was mir die Inspiration lieferte? Genau, dieses dekorative Schild, dass ich in Florida im World Market gekauft habe. Schon letztes Jahr bin ich drum herum geschlichen und bin so happy, dass ich es diesmal mitgenommen habe! 


Die zweite Inspirationsquelle ist natürlich die Natur! Überall hängen die Bäume voller Äpfel, ich finde es zu schön anzusehen! 



Aber zurück zu den Pies. Es gibt ja zahlreiche Variationen, aber mir ist der klassische Apple Pie von allen der liebste! Am besten warm aus dem Ofen, mit etwas Sahne, Vanilleeis oder - soße. Dann macht einem sogar ein kühler, regnerischer Tag nichts mehr aus! 

Die hübsche Pieform habe ich bei amazon entdeckt. Ich habe sie mal in meiner Sidebar verlinkt, wer sich dafür interessiert. Und die Emailleschüsseln gibt es als Dreierset gerade beim Netto. Sind sie nicht schön?


Klassisch wird der Pie mit einer Gitterform belegt. Ich habe mich aber mal ausgetobt und sowohl Gitter ausgeschnitten als auch kleine, herbstliche Formen aus dem Teig ausgestochen. Mein Sohn meinte, das sei ein Chaospie. Naja, das passt ja irgendwie zu mir :-) Ihr könnt also Eurer Phantasie freien Lauf lassen oder Euch bei pinterest inspirieren lassen, da gibt es zig Ideen! 


Klassischer Apple Pie

Ihr benötigt für eine Pieform

350g Mehl, 150g Butter (kalt), 100g Pflanzenfett (Palmin Soft oder Biskin), einen viertel Teelöffel Salz, 50g Zucker, 5 Esslöffel Eiswasser (Wasser mit Eiswürfel mischen, dann habt ihr Eiswasser) 

4-6 Äpfel, den Saft einer halben Zitrone, einen Esslöffel Ahornsirup, einen Teelöffel Zimt, 1 Esslöffel brauen Zucker, einen Esslöffel Speisestärke, Rosinen nach Geschmack

Als erstes bereitet ihr den Pieteig zu. Dafür Das Mehl in eine Schüssel geben und die Butter sowie das Pflanzenfett in Stücken mit hinzufügen (also direkt aus dem Kühlschrank). Salz, Zucker und das Eiswasser hinzugeben und zügig mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Am Anfang ist der Teig krümelig, nicht verunsichern lassen und einfach weiterkneten. Wenn der Teig fertig ist, halbiert ihr ihn und formt jede Hälfte zu einer Kugel. Beide Teigkugeln in Folie wickeln und eine halbe Sunde in den Kühlschrank legen. 

Inzwischen die Äpfel waschen, schälen und das Kerngehäuse entfernen. Den Zitronensaft in eine große Schüssel geben. Die Äpfel in schmale Spalten schneiden und mit in die Schüssel geben, zwischendrin immer gut vermischen, damit die Spalten nicht braun werden. Am Schluss Zucker, Ahornsirup, Zimt und die Speisestärke sowie ggf. die Rosinen gut untermischen. 

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen. Die Pieform gut fetten. Die eine Teighälfte ausrollen und in die Pieform geben, steht seitlich etwas ab, schneidet es einfach mit einem Messer ab. Der Teig wird in der Form angedrückt. Danach gebt ihr die Apfelmischung gleichmäßig auf den Teigboden. 

Die zweite Teighälfte ausrollen und nach Wunsch (siehe oben) einen Piedeckel formen. 

Den Pie im vorgeheizten Ofen (200C, Umluft) erst 10 Minuten backen, dann den Ofen auf 150C herunterstellen und etwa weitere 30 Minuten backen. Er ist fertig, wenn er leicht bräunt.  




  Ich wünsche Euch ein schönes Wochenende!


Eure 

15.09.2016

Kürbismarmelade und Kürbislimonade - es ist Kürbiszeit!

Auch wenn man es bei den hochsommerlichen Temperaturen derzeit nicht wahrhaben mag - in gut einer Woche beginnt er, der Herbst! Und die Herbstzeit ist bekanntermaßen auch die Kürbiszeit. Ich persönlich liebe ja den Herbst als auch die Kürbisvielfalt, die er mit sich bringt. Und so habe ich mal zwei nicht ganz so alltägliche Rezepte ausprobiert, die mit Kürbis zubereitet werden.

Zuerst habe ich Kürbislimonade selbergemacht. Da mir das Inspirationsrezept nicht so zusagte, habe ich mal ein wenig herumexperimentiert bis ich zufrieden war. Wer den Geschmack von Ingwer und Kürbis mag, der sollte sie mal ausprobieren!


Kürbislimonade

Ihr benötigt für ca. 3 Gläser

1/4 Kürbis (ich habe Hokkaido genommen), 225ml Orangensaft, den Saft einer halben Limette, 500ml Ginger Ale (verwendet gutes) 

Den Kürbis waschen, von den Kernen entfernen und die Schale abschneiden. Klein schneiden. Mit 125ml Orangensaft in einen Topf geben, kurz aufkochen lassen und bei schwacher Hitze ca. 25 Minuten köcheln lassen, bis der Kürbis weich ist. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Das ist wichtig, denn sonst vermischt es sich später nicht richtig. 

Zur Kürbismischung 100ml Orangensaft hinzufügen und gut pürieren. Mit dem Limettensaft und dem Ginger Ale auffüllen, verrühren und ca. eine Stunde kalt stellen. Vor dem Servieren nochmals umrühren. 

Wem der Geschmack von Ingwer zu intensiv ist, kann auch einen Teil Ginger Ale durch Mineralwasser ersetzen. Ich fand die Limonade so immer noch erfrischend genug und auch nicht ganz so süßlich. 

Wer gerne Tonic Water mag, ersetzt Ginger Ale durch Tonic Water und gibt noch den Saft einer frischen Orange hinzu. Mir war das aber zu bitter. 

Ist doch auch ein interessantes Getränk zu Halloween, fiel mir so im Nachhinein ein :-)


Als zweites habe ich Kürbismarmelade gekocht. Sie schmeckt fruchtiger als man vermuten mag und eignet sich auch bestens als Mitbringsel im Herbst für einen Marmeladenliebhaber - eine Sorte, die er so nicht im Supermarkt kaufen kann! Zumindest habe ich das noch nie gesehen, ihr? 



Kürbismarmelade

Ihr benötigt für ca. 4 mittelgroße Gläser

800g Kürbisfleisch (ich habe auch Hokkaido genommen), 300g frische Aprikosen, 500ml Orangensaft, ein Päckchen Bio Vanillezucker, den Saft einer halben Zitrone, 500g Gelierzucker (1:3)

Den Kürbis waschen, von den Kernen befreien und die Schale abschneiden. Klein würfeln. Die Aprikosen waschen, die Kerne entfernen und klein schneiden. Kürbis und Aprikosen in einen Topf geben, mit Orangensaft auffüllen, Vanillezucker hinzugeben, erwärmen und auf kleiner Flamme etwa 30 Minuten weich kochen. Den Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen. 

Den Zitronensaft hinzufügen und das Ganze fein pürieren. Dann den Gelierzucker hinzugeben und alles gut verrühren. Den Topf auf den Herd stellen und die Masse unter Rühren aufkochen lassen, immer rühren, sonst brennt die Marmelade an! Die Hitze reduzieren und die Marmelade 4 Minuten sprudelnd kochen lassen, dabei ununterbrochen rühren. 

Die fertige Marmelade in heiß ausgespülte Marmeladengläser geben. Sofort verschließen. 



Sieht doch schon ganz herbstlich aus? 


Wenn ihr mal etwas ausprobiert, freue ich mich über Eure Rückmeldungen, positiv wie negativ! 


Eure 


02.09.2016

Leckere Mirabellentartelettes im Spätsommer

Im Sommer und Herbst kann man bei Obst und Gemüse ja aus dem Vollen schöpfen: saftige Pfirsiche und Nektarinen, Melonen in allen Varianten, Aprikosen, Beeren in Hülle und Fülle...und jetzt, im Spätsommer, kommen noch die Pflaumen, Zwetschgen und auch die Mirabellen hinzu! Habt ihr schon einmal Mirabellen probiert? Ich finde, sie schmecken ein wenig nach Pflaume.

Und wo ich im Bauernmarkt so leckere Mirabellen liegen sah, dachte ich mir, dieses Jahr werde ich mal etwas damit backen! Herausgekommen sind diese Tartelettes. Und die haben sogar meinen Mann überzeugt, der meinte, er möge definitiv keine Mirabellen!



Der knusprige Mürbeteig wird mit klein geschnittenen Mirabellen belegt und mit einem Guss aus Eiern und Creme Fraiche übergossen.


Mirabellentartelettes

Ihr benötigt für 7 Stück 

250g Mehl, 80g Rohrzucker, 125g kalte Butter, eine Prise Salz, 1 Ei

Für den Belag: 250g Mirabellen, 2 Eier, 50g Rohrzucker, eine halbe Packung Bio-Vanillezucker, 1 Esslöffel Zitronensaft, 125g Creme Fraiche, 3 gestrichene Esslöffel Speisestärke

Tarteletteförmchen sehr gut fetten und mit ein wenig Mehl bestäuben. Mehl, Salz, Zucker und die Butter in Stücken in eine große Schüssel geben. Das Ei verquirlen und dazugeben, sofort mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig in Folie geben und etwa 30 Minuten in den Kühlschrank legen. 

Mirabellen waschen, entkernen und klein schneiden. Ofen auf 180C (Umluft) vorheizen. 

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und vierteln. Je ein Viertel nicht zu dünn ausrollen, einen Kreis ausstechen, der etwas größer als das Tarteletteförmchen ist, und den Kreis auf das Förmchen geben. Andrücken. Mit allen Förmchen so verfahren. Am Schluss den Boden mehrfach mit einer Gabel einstechen. Die Tartelettes in den Ofen geben und 7 Minuten vorbacken. 

In der Zeit die Zutaten für den Belag gut verrühren. 

In je ein Tartelette einige Mirabellen geben und mit dem Guß übergießen. Nochmals in den Ofen geben und etwa 20 Minuten fertigbacken. 


Wer mal im Herbst einen Brunch veranstaltet: Ich finde, die Tarteletts passen bestens auf ein Buffet! 



Habt ihr schon einmal mit Mirabellen gebacken? 



Eure 


25.08.2016

Vegane Chia-Cranberry-Haferflocken-Plätzchen, eine gesunde Knabberei!

Als wir im Urlaub waren, habe ich, wie in diesem Post geschrieben, zu gerne vegane Haferflockenplätzchen gegessen, und schon da habe ich mir geschworen, sie daheim mal nachzubacken. Zumindest so ähnliche. Denn die in Florida waren nicht fest wie Kekse, sondern weich und soft. 

Also gedacht, getan. Da ich kein Rezept dafür hatte, allerdings die ungefähren Zutaten im Gedächtnis, habe ich mir das Rezept einfach selbst zusammengestellt. Es hat einige Versuche gebraucht, bis ich richtig zufrieden mit dem Ergebnis war :-) Aber so finde ich sie zwar anders, aber auch richtig gut und selbst meine Männer mochten sie gern, obwohl die ja mit gesunden Sachen nicht so viel am Hut haben! 


Vegane Chia-Cranberry-Haferflockenplätzchen

Ihr benötigt für ein Blech

150g Haferflocken, 40g Rohrzucker, einen Teelöffel Bio-Vanillezucker, 200g Vollkornmehl, 1/2 Teelöffel Backpulver, eine Prise Salz, 150g vegane Margarine, 20g - 30g Chiasamen, 20g Rosinen, 30g Cranberries (gezuckert), 50ml guten Apfelsaft

Die Margarine schmelzen und etwas abkühlen lassen. Die Rosinen mit den Cranberries mischen und klein hacken. 

Haferflocken in eine Schüssel geben und mit dem Rohrzucker, dem Salz und dem Vanillezucker mischen. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, zu den Haferflocken geben. Chiasamen, die Rosinen und Cranberries untermischen. Die geschmolzene Margarine und den Apfelsaft hinzugeben und mit der Gabel grob vermischen. Zum Schluss mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. 

Ein Blech mit Backpapier auslegen. Ofen auf 180C (Umluft) vorheizen. Vom Teig einen kleinen Teil abnehmen, zu einer Kugel formen und auf dem Backblech ein wenig flach drücken. Mit dem übrigen Teig ebenso verfahren. 

Das Blech in den Ofen geben und etwa 30 Minuten backen. Abkühlen lassen. 


Man kann die Chia-Cranberry-Plätzchen herrlich variieren!

  • Nehmt statt Margarine 150ml Kokosöl (vorher schmelzen lassen), dann haben sie ein dezentes Kokosaroma
  • Die Rosinen können auch weggelassen werden, nehmt statt dessen mehr Cranberries
  • Ihr könnt auch noch ein paar gehackte Pekannüsse untermischen
  • Die Plätzchen sind nicht sehr süß, wer es süßer mag, nimmt 10g braunen Zucker mehr
  • Ein wenig Zimt macht sich auch gut im Teig
  • als nichtvegane Variante nur 150g Mehl und 70g Margarine nehmen, dafür ein verschlagenes Ei unterkneten. Die Kekse werden dann fester und noch knuspriger. Uns hat allerdings die vegane Variante besser geschmeckt, so sind sie aber fettärmer. 

Viel Spaß beim Ausprobieren, sie sind schnell gebacken, dann raus und die herrlichen Sommertage geniessen :-)!

Eure 


19.08.2016

Vegetarische Wraps und ein Wassermelonen-Erdbeer-Smoothie zum Picknick

Jetzt sind wir schon eine Woche hier, aber so ganz bin ich immer noch nicht angekommen. Aber da noch Ferien sind, können wir alles gemächlich angehen. Hier ist ja zur Zeit auch herrliches Wetter, bei Euch auch? So kam ich auf die Idee, das Mittagessen kurzerhand nach draußen zu verlegen und meinem Sohn und mir ein Minipicknick zuzubereiten. 

Wie im letzten Post geschrieben, war eine unserer Neuentdeckungen in Florida das Tropical Smoothie Cafe. Inspiriert von der leckeren Auswahl dort, gab es hier nun auch mal vegetarische Wraps und ein Wassermelonen-Erdbeer-Smoothie. Ein bisschen Urlaubsfeeling daheim! 


Die Fladen habe ich selber gemacht, das geht so einfach und ist wesentlich gesünder als die gekaufte Variante! 

Vegetarische Wraps

Ihr benötigt für den Wrapteig (ergibt 3 Fladen)

150g helles Mehl, 50g Vollkornmehl, 100ml warmes Wasser, etwas Salz, einen Esslöffel Öl

Die Mehle mit dem Salz mischen, das Öl und das warme Wasser hinzugeben und mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig kneten.

Den Teig in drei Stücke teilen. Je ein Stück zu einer Kugel formen und ganz flach ausrollen. 

Eine Pfanne ohne Ölzugabe erhitzen. Je einen Fladen in die Pfanne geben und etwa 30 Sekunden backen, dann wenden. Wenn sich Blasen bilden, kurz mit der Gabel einstechen. Die fertigen Fladen auf einen Teller geben und mit einem Küchentuch abdecken, dann trocknen sie nicht aus. 

Ihr benötigt für die Füllung

eine Packung Naturreis im Kochbeutel, eine Dose Schwarze Bohnen in Chilisoße, eine kleine Dose Mais, einen halben Eisbergsalat, eine Tomate, eine halbe rote Zwiebel, einen Becher Hummus (Kühltheke), ggf. eine Paprikaschote und einen fettarmen Mozzarella

für das Dressing

40ml Buttermilch, 4 Esslöffel gute Mayonnaise, 2 Esslöffel saure Sahne, etwas frischen Knoblauch und Schnittlauch, Salz, Pfeffer, eine Prise Zucker

Zuerst das Dressing zubereiten. Dafür die Buttermilch mit der Mayonnaise und der sauren Sahne gut vermischen. Mit Salz, Pfeffer, etwas frisch gepresstem Knoblauch und klein geschnittenen Schnittlauch würzen. Kühl stellen.

Den Reis nach Packungsanweisung im Wasserbad kochen. Etwas abkühlen lassen. Die Bohnen in ein Sieb geben und die Soße etwas abspülen. Den Mais abtropfen lassen. Reis mit Bohnen und Mais mischen, mit Salz abschmecken, beiseite stellen.

Den Salat und die Tomate waschen und klein schneiden. Die Zwiebel würfeln. 

Einen Fladen nehmen, mit dem Hummus bestreichen, Salat darauf geben, dann mittig die Reismischung hinzufügen, mit Dressing, Zwiebelwürfeln und Tomate abschließen. Den Fladen aufrollen und zusammenbinden, damit sie nicht auseinanderfallen (in Alufolie einpacken geht auch). Mit den übrigen Fladen ebenso verfahren. 

Wer mag, gibt noch angebratene Paprikastreifen und/ oder dünn geschnittenen, fettarmen Mozzarella mit in die Fladen! 



Dazu passt ein erfrischender Smoothie! 

Wassermelonen-Erdbeer-Smoothie

Ihr benötigt für ein großes Glas

1/2 kleine, kernarme Wassermelone, 300g Erdbeeren, einige Eiswürfel, ein Minzeblatt, den Saft einer Limette, nach Wunsch etwas Agavensirup

Von der Wassermelone die Schale abschneiden und das Fruchtfleisch würfeln, dabei die Kerne entfernen. Die Erbeeren waschen und putzen. Das Minzblatt waschen. Die Limette auspressen. Wassermelone, den Limettensaft, das Minzblatt, die Erdbeeren und die Eiswürfel in einen Standmixer geben und zu einem Smoothie verarbeiten. Wer es süßer mag, mit etwas Agavensirup süßen. Gleich trinken. 



Die Tomaten für die Wraps konnte ich direkt aus dem Garten holen, wir haben gerade so viele!


Mein Sohn meinte, das könnten wir mal wiederholen :-) 


Eine leckere Variante der Wraps findet ihr übrigens hier


Habt ihr auch noch Ferien? 


Eure 


15.08.2016

Eindrücke aus Florida

Wer mir auf instagram folgt, der weiß es schon: Wir waren dieses Jahr in den Ferien in Florida!


Für uns ist Florida ein ideales Reiseziel, und obwohl ich eigentlich jemand bin, der nicht gern an gleiche Orte fährt, hat es mir auch zum fünften Mal wieder so gut gefallen! Es gibt auch jedes Mal viel Neues zu entdecken!

Wer Schwüle nicht mag (und das heißt eine Luftfeuchte um die 90%) oder Gewitter, die mit den unsrigen kaum zu vergleichen sind, für den ist Florida zumindest in den Sommermonaten nicht gerade das ideale Reiseziel. Ansonsten biete es so viel: fast jeden Tag Sonnenschein und Wärme, Wildnis, lebhafte Malls, Strand, Shopping usw. Es ist einfach für jeden etwas dabei!


Was mir viel Spaß gemacht hat: Man kann in Florida eine Menge Tiere beobachten, Bären, Pumas und Schlangen inklusive...Schlangen haben wir einige gesehen, die anderen beiden zum Glück nicht. Alligatoren gibt es in den Gewässern überall und man muss wachsam sein. Es gibt auch einige Orte, in denen verletzte Tiere gepflegt werden, wir haben welche besucht. Die Eintrittsgelder unterstützen die Arbeit, also wer dort ist - es lohnt sich doppelt.





Wenn wir in Florida sind, mieten wir uns immer ein Haus, auch wenn es zum Strand etwas zu fahren ist, aber wir sind eh keine Strandgänger. Zum Spazieren gehen ja, aber den Tag am Strand verbringen - nein, dann lieber am Pool. Was auch ein Vorteil ist, denn fast alle Ferienhäuser haben einen eigenen Pool und die Miete ist kaum höher als ein gutes Ferienhaus in Deutschland. Wegen der Mücken ist der Poolbereich oft mit einem Screen versehen. Im Moment wünschte ich, dass unsere Terrasse auch einen Screen hätte, denn abends können wir hier nicht raus, selbst Mückenspray interessiert die Stechmücken nicht, aber das nebenbei...


Was mir immer wieder in Florida auffällt: Die Leute sind einfach freundlich. Überall wird man angelächelt und man kommt schnell ins Gespräch. Ich denke, das liegt am Wetter und dem Lifestyle dort. Es ist auch alles viel bunter, die Häuser, die Kleidung, selbst die Autos :-)





...überhaupt die Häuser...gerade die alten Holzhäuser sind zu schön dort! 




Im laufe der Jahre hat sich auch die Ernährung gewandelt, zumindest habe ich den Eindruck. In so gut wie allen Restaurants und Fast Food Ketten gibt es auch vegetarische Varianten. Letztes Jahr fand ich das Brot extrem süß und kaum eins hat mir geschmeckt - dieses Jahr gab es nur noch wenige, die mir nicht geschmeckt haben. Allerdings sind sie mit dem Brot, was wir so kennen, nicht vergleichbar. Im Supermarkt hatte ich sogar vegane Kekse gefunden, die waren so lecker!


Es wird ja in den USA auch viel mit High Fructose Corn Syrup gesüßt, einem Maissirup, und ich bin absolut kein Freund davon. Letztes Jahr fand ich es noch schwer, Lebensmittel zu finden, die nicht damit gesüßt waren, aber dieses Jahr war ich wirklich überrascht, wie viel "nur" noch normalen Zucker enthielten und nicht mehr den Sirup. Auch Bio ist immer mehr auf dem Vormarsch. Die bekannteste Kette für Bioprodukte ist Whole Foods - ein toller Laden!

Wir haben einige Fast Food Ketten ausprobiert, dazu hatte ich auch schon einmal hier einen Post geschrieben, und unsere Favoriten war eindeutig Five Guys (für Burger), Chipotle (mexikanisch) und unsere Neuentdeckung, das Tropical Cafe für gesunde Wraps, Flatbreads und superleckere Smoothies, auf Wunsch auch zuckerfrei.


Die Preise für Lebensmittel sind höher, aber oft ist auch der Packungsinhalt größer, so dass es sich nicht viel nimmt, Nur Obst und Gemüse ist leider viel teurer. Auf den beliebten Farmers Märkten ist es günstiger - und ich liebe die Stände dort!





Shoppen kann man in Florida auch sehr gut, Kleidung, Schuhe, Dekoration... dazu hatte ich hier mal einen Post geschrieben. Dieses Jahr gefiel mir zusätzlich Target sehr gut, speziell im Bereich Büro- und Partyartikel!


Interessant fand ich auch die Gesetze, zum Beispiel ist es verboten, etwas auf die Straße zu werfen, das kostet 500 Dollar Strafe. Fände ich ehrlich gesagt für hier auch ganz sinnvoll...

Wer mal in die Ecke fährt und Tipps für Ausflüge etc. benötigt, kann mir gerne mailen!

Übrigens, was sagt ihr zum neuen pinterest? Ich dachte, mein Rechner ist kaputt...

Das waren ein paar Eindrücke, wenn ich mich wieder eingelebt habe, geht es hier wie gewohnt weiter!



Eure