25.06.2016

Kindheitserinnerungen - Milchreis mit Backobst und Vanilleeis

Wisst ihr noch, was Euer Lieblingsessen in Eurer Kindheit war? Ich kann es ganz klar sagen: zum einen Ravioli aus der Dose (ich hab das vor ein paar Jahren mal wieder probiert und konnte dem wirklich gar nichts mehr abgewinnen) und - Milchreis. Der Klassiker! 

Ich finde, Milchreis ist ein perfektes Sommeressen, wenn draußen so tropische Temperaturen herrschen wie die letzten Tage. Ich zumindest mag ihn nur im Sommer, warum auch immer. 

Traditionell wird Milchreis ja mit Kirschen, Zimtzucker oder Roter Grütze serviert. Ich kenne ihn anders aus meiner Kindheit, denn meine Mutter hat dazu immer Backobst und Vanilleeis gereicht und das mochte ich sehr! 



Milchreis mit Backobst

Ihr benötigt pro Person

60g Milchreis, 300ml Milch, einen Teelöffel Butter, einen Esslöffel Zucker, eine Prise Salz

Eine Packung Backobst

Das Backobst in eine Schüssel geben, mit Wasser bedecken und einige Stunden, am besten zugedeckt im Kühlschrank über Nacht, quellen lassen. Wer empfindlich ist, nimmt nur ungeschwefeltes Backobst. 

Für den Milchreis die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, das verhindert späteres Anbrennen. Den Reis mit in den Topf geben und gut vermischen, dann die Milch und die Prise Salz hinzufügen, verrühren und die Hitze reduzieren. Auf kleiner Flamme unter gelegentlichem Umrühren ausquellen lassen. Erst am Ende den Zucker unterrühren, sonst wird der Reis nicht weich! 

Der fertige Milchreis wird nach dem Rezept schön cremig, wer es noch cremiger mag, rührt zum Schluss noch etwas Sahne unter! 

Den Milchreis mit dem Backobst und, wer mag, etwas Zimtzucker servieren. 

Wer kein Backobst dazu mag: Rührt etwas Vanillemark unter den Reis, das gibt ein herrliches Aroma! 

Veganer können mal Kokosmilch versuchen! 


Bei uns gab es wie gesagt auch noch Vanilleeis dazu! Das schmolz so herrlich auf dem warmen Milchreis. Ich liebe es heute noch. 


Und wer das Foto im Hintergrund mal genauer sehen möchte: Es ist eins meiner Lieblingsfotos aus meiner Kindheit, das war im Garten meines Großvaters, er hatte auch eine große Himbeerhecke und ich hab mir damals geschworen, so eine möchte ich später auch im Garten haben - ja, hab ich :-) Den tollen Garten hat mein Opa leider viel zu früh verkauft, wirklich schade.



Genießt die Sommertage, auch wenn es mal regnet, und wer schon Ferien hat, die Ferienzeit!


Eure


28.05.2016

Apfel-Minz - Limonade und Grießkuchen bei schönstem Wetter genießen!

Gut, soo schönes Wetter haben wir zur Zeit nicht. Es geht munter rauf und runter, von den Flip Flops in die Stiefel und gerade sind eher Gummistiefel angesagt. Aber immerhin hatten wir doch schon einige richtig warme und sonnige Tage und die bin ich eigentlich fast nur draußen. Und da frische Luft bekanntermaßen hungrig macht, habe ich für die Pause als Snack einen Grießkuchen gebacken und Apfel- Minz - Limonade zubereitet!


Die Apfel-Minz-Limonade habe ich nach einem Rezept aus diesem schönen Buch gemixt und seitdem mache ich sie fast täglich, sie ist so erfrischend und eine tolle Abwechslung zu der einfachen Apfel-Schorle! 


Ich bin ja ein großer Fan von eigenen Kräutern im Garten und so daher bin ich ganz begeistert von meiner Entdeckung: Beim Waschbär-Versand gibt es Kräuter in Bio-Qualität zu verschiedenen Themen, z.B. Kräuter für Smoothies, für Kräuterbutter, für den Kinder-Garten... und eben auch Limonaden-Kräuter! 


Im Gartenmarkt habe ich mir eigens für diese Kräuter ein dekoratives Holzkistchen gekauft, wenn sie groß genug sind, werden sie dann ins Beet umgesetzt! 


Apfel-Minz-Limonade

Ihr benötigt für einen großen Krug

1/2 l naturtrüben Apfelsaft, ein kleines Stück frischen Ingwer, den Saft von 3 Limetten. 2 Esslöffel Rohrzucker, etwas Wasser, Mineralwasser, einige Zweige frische Minze, einen halben grünen Apfel, den Saft einer halben Zitrone

Den Rohrzucker mit dem Wasser in einen Topf geben und unter Rühren erwärmen, bis der Zucker sich gelöst hat. Das Zuckerwasser in einen hohen Krug geben, den Apfel-und Limettensaft hinzufügen. Den Ingwer schälen und in grobe Stücke schneiden, in die Apfelsaftmischung geben und im Kühlschrank etwa 2 Stunden durchziehen lassen.

Ingwer entfernen. Mit Mineralwasser auffüllen und einige Minzstängel in die Limonade geben. Den Apfel waschen und schälen, in schmale Streifen schneiden und sofort mit dem Zitronensaft beträufeln. Die Äpfel mit in den Krug geben. 

Kalt servieren.  


Und dazu habe ich uns einen Grießkuchen mit Roter Grütze gebacken. Er ist sehr saftig und hält sich tagelang frisch! 

Grießkuchen mit Roter Grütze

Ihr benötigt für eine Kastenform

Eine kleine Packung Tiefkühlbeeren, 300ml Kirschsaft, 2 Esslöffel Speisestärke, 
200g Butter oder Margarine, 250g Mehl, 150g Zucker, ein Bio-Vanillezucker, 5 Eier, 100g Weichweizengrieß, ein Päckchen Backpulver, 100ml Milch

Für die Rote Grütze die Beeren unaufgetaut in einen Topf geben und bei schwache Hitze auftauen lassen. Den Kirschsaft mit der Speisestärke gut verrühren. 

Wenn die Beeren weich sind, diese durch ein Sieb streichen. Kerne entsorgen. Die Beerenmasse wieder in einen Topf geben, den Kirschsaft hinzufügen und unter Rühren aufkochen lassen. Wird die Masse zu fest, noch etwas Kirschsaft unterrühren. Vom Herd nehmen. 

Für den Kuchen die Butter oder Margarine mit dem Zucker und Vanillezucker verrühren (Handmixer, Rührbesen). Nach und nach die Eier untermischen. Mehl mit Backpulver und dem Grieß vermischen und ebenfalls unterrühren, zum Schluss die Milch hinzugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. 

Eine Kastenform gut fetten, 3/4 des Teiges hineingeben. Die vorbereitete Rote Grütze auf den Teig geben und den restlichen Teig darüber verstreichen. 

Im vorgeheizten Ofen bei 180C Umluft etwa 50 Minuten backen (Stäbchenprobe!) 


Kräuterkiste: Dehner Gartenmarkt
Garten-Tablett: Discounter Süd


Im Moment habe ich sehr viele Termine und auch gesundheitlich waren wir alle etwas angeschlagen, deswegen ist es derzeit etwas ruhiger hier! 

Habt ein schönes Wochenende


Eure 


11.05.2016

Mein allerliebster Rhabarberpie!

Mögt ihr gerne Rhabarber? Ich liebe ihn, leider gibt es Rhabarber ja nur kurze Zeit im Jahr. Und wenn die Saison ist, backe ich zu gern diesen Rhabarber-Pie. Mürbeteigboden, eine Rhabarberschicht und oben drauf knusprige Streusel - für mich perfekt!


Rhabarberpie

Ihr benötigt für eine Pieform

Für den Boden: 200g Butter oder Margarine, 400g Mehl (Dinkel oder Weizen), 60g Puderzucker, 20g Zucker, eine Prise Salz, 1 Eigelb, 2 Esslöffel Milch

Für den Belag: 800g Rhabarber, etwas Wasser, 2 Esslöffel Mehl, 70g Zucker

Für die Streusel: 60g Butter oder Margarine, 60g Rohrzucker, 1 Esslöffel Honig, 80g Mehl, 60g kernige Haferflocken

Die feste Butter oder Margarine mit dem Mehl  in eine Schüssel geben und mit den Händen verkneten. Die übrigen Zutaten hinzugeben und gut miteinander vermischen. Den Teig mit Folie abdecken und etwa 30 Minuten kühl stellen. 

Inzwischen den Rhabarber putzen, waschen und in Stücke schneiden. In einen Topf geben, etwas Wasser hinzugeben und aufkochen. Umrühren, vom Herd nehmen und gut abtropfen lassen. 

Eine Pieform gut fetten und mit etwas Mehl bestäuben. Den Teig hineingeben und mit den Händen gleichmäßig in der Form verteilen. Mit einer Gabel den Teig mehrfach einstechen. 

Den Rhabarber mt den 2 Esslöffel Mehl und dem Zucker gut vermischen. Die Mischung auf den Boden geben. 

Für die Streusel die Butter mit dem Rohrzucker schaumig rühren. Honig, Mehl, Haferflocken und nach Geschmack etwas Zimt unterrühren und mit dem Handrührgerät zu Streuseln verarbeiten. Die Streusel auf dem Rhabarber verteilen und den Pie im vorgeheizten Ofen (180C Umluft) etwa 30 Minuten backen. 



Das Rezept stammt ursprünglich aus den USA und ist pappsüß, ich habe den Zuckergehalt deutlich reduziert und finde, so reicht es allemal! 

Den Pie am besten frisch verzehren, er eignet sich aufgrund des hohen Fruchtgehaltes nicht so gut zum Einfrieren!


Der schöne Krug auf dem Foto ist übrigens einer meiner Flohmarktfunde vom Wochenende! 

Ich wünsche Euch einen schönen sonnigen Tag! 

Eure


05.05.2016

Strawberry-Shortcake & Erdbeersirup - drei tolle Rezepte für die Erdbeersaison!

Jetzt ist sie ja wieder in vollem Gange, die Erdbeersaison! Und so langsam gibt es auch deutsche Erdbeeren zu kaufen. Ich liebe sie ja, die "Eebees", wie ich sie als Kind wohl immer genannt habe. Diesmal habe ich mit ihnen Erdbeersirup gekocht, daraus einen Drink zubereitet und Erdbeer-Shortcakes gebacken! 


Die Idee, mal Erdbeersirup zu kochen, hatte ich, als mir im Gartenmarkt Erdbeerminze in die Hände fiel. Habt ihr das schon einmal gesehen, Erdbeerminze? Eine Minzpflanze, deren Blätter, wenn man daran reibt, wirklich nach Erdbeere duften. Und die Minzblätter schmecken wohl besonders gut in einem erfrischenden Getränk stand an der Pflanze - aus einer Mischung von Erdbeersirup, Mineralwasser und - wer es mag -ein wenig Sekt. Das wollte ich ausprobieren! 


Also habe ich zunächst Erdbeersirup gekocht, das geht ganz einfach!  

Erdbeersirup

Ihr benötigt für eine Flasche

500g Erdbeeren, den Saft zweier Limetten, 100g Zucker

Die Erdbeeren waschen, putzen und klein schneiden. In eine Schüssel geben und mit 30g Zucker gut vermischen. Etwa eine Stunde stehen lassen, dann fein pürieren und nochmal durch ein Sieb streichen. 

Die Limetten auspressen. Den Limettensaft und den restlichen Zucker zu der Erdbeermischung geben und in einen Topf füllen. Unter Rühren auf höchter Stufe aufkochen, Hitze reduzieren und nochmals etwa fünf Minuten unter Rühren köcheln lassen.

Eine Flasche mit kochendem Wasser ausspülen und den Erdbeersirup hineinfüllen. Sofort fest verschließen.





Und dann geht es ans Mixen!

Erfrischender Erdbeerdrink

Ihr benötigt für ein Glas

etwas Erdbeersirup, kaltes Mineralwasser, einige Blättchen gewaschene Erdbeerminze, evtl. etwas Sekt

Alle Zutaten vermischen und genießen! 

***

Der Sirup ist auch ein prima Mitbringsel für die nächste Grillparty!  



Und als wir so vom Gartenmarkt nach Hause fuhren, meinte mein Mann, er hätte mal in den USA Strawberry- Shortcakes gegessen. Ob ich die nicht auch mal machen könnte. Ich hatte davon noch nie gehört und mich mal schlau gemacht. Letzendlich sind es größere Mürbeteigkekse, die mit Sahne und Erdbeeren gefüllt werden - ein Schuss Erdbeersirup passt übrigens auch ganz hervorragend dazu! 

Die Shortcakes sind ruckzuck gebacken, also auch ein tolles Rezept jetzt im Frühjahr, wenn sich spontan Gäste ankündigen!  

Strawberry - Shortcakes

Ihr benötigt für etwa 6 Shortcakes

280g Mehl, 2 Teelöffel Backpulver, 40g Zucker, 75g Butter, 1 Ei, 2 Becher Sahne, 500g Erdbeeren, Puderzucker

Mehl und Backpulver mischen. Zucker, feste Butter, das verschlagene Ei und 125ml Sahne hinzufügen, mit der Gabel kurz durchmischen und dann mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig kneten. 

Ein Blech mit Backpapier auslegen. Von dem Teig ein wenig abnehmen, zu einer Kugel formen und diese auf dem Blech gleichmäßig flachdrücken. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren. 

Das Blech in den vorgeheizten Ofen (180C, Umluft) geben und etwa 20 Minuten backen. Abkühlen lassen. 

Die restliche Sahne mit Puderzucker nach Geschmack steif schlagen. Erdbeeren waschen, putzen und in Scheiben schneiden. 

Einen Shortcake nehmen, mit Sahne, dann Erdbeeren, dann nochmals Sahne belegen und einen zweiten Shortcake darüberlegen. Wiederholen, bis alle Shortcakes fertig sind. Mit Puderzucker bestreut servieren. 


Ich wünsche Euch morgen einen schönen Feiertag bei herrlichem Wetter! 


Eure 


27.04.2016

Mispelmarmelade - perfekt auf selbst gebackenem Hefebrot


Neulich im Supermarkt fielen mir Mispeln in die Hände. Habt ihr sie schon einmal gegessen? Ich habe davon ehrlich gesagt noch nie etwas gehört, aber ich liebe es ja, Neues auszuprobieren und so wanderten sie in meinem Einkaufskorb.



Daheim habe ich mich etwas schlau gemacht und las, dass man aus Mispeln hauptsächlich Marmelade und Gelees kocht. Die Marmelade war gerade alle, das passte ja! Also habe ich Mispelmarmelade gekocht.


Mispelmarmelade

Ihr benötigt für 2 Gläser

500g Mispeln, 250g Gelierzucker 2:1, 100ml Apfelsaft, etwas Mark einer Vanilleschote, den Saft einer halben Zitrone

Mispeln waschen, entkernen und die Schale abziehen, in einer Schüssel mit dem Zitronensaft vermischen, damit sie nicht braun werden. Pürieren. Das Püree mit dem Gelierzucker, dem Apfelsaft und dem Vanillemark in einen höheren Topf geben (der Topf darf nur zur Hälfte gefüllt sein, damit nichts überkocht) und unter Rühren aufkochen. Nun 4 Minuten sprudelnd weiterkochen lassen, dabei immer umrühren!

Die Marmelade in mit kochendem Wasser aufgespülte Schraubgläser geben und sofort fest verschließen. 

Kann man auch gut verschenken! 

Anfangs war ich ja etwas skeptisch. Ob das am Ende denn auch schmeckt? Wie es halt so ist mit neuen Sachen. Und ich war absolut positiv überrascht! Mispeln sind richtig lecker! Sie schmecken wie eine Mischung aus Aprikose und Pflaume und ich - als kein großer Marmeladenfan - habe eine Sorte gefunden, die mir tatsächlich richtig gut gefällt!


Nun war Sonntag, ich war mit meiner Marmelade happy, und was fehlte? Richtig: Brot, das dazu passt. Die Bäckereien waren inzwischen alle zu, also hab ich kurzerhand eins gebacken, schmeckt ja eh viel besser. Mispelmarmelade auf frisch gebackenem Hefebrot - eine herrliche Kombination!


Hefebrot 

Ihr benötigt für eine Kastenform

500g Dinkelmehl, ein Ei, einen Beutel Hefe, 200ml warme Milch, eine Prise Salz, 70g Rohrzucker, 80g Butter oder Margarine

Die Milch mit der Butter oder Margarine erwärmen, bis das Fett geschmolzen ist. Mehl mit der Hefe und dem Salz mischen. Die Milchmischung, den Zucker und das verschlagene Ei hinzugeben und gut vermischen. Mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Diesen gut eine Stunde abgedeckt gehen lassen. 

Eine Kastenform fetten. Den Teig hineingeben und nochmals gut eine dreiviertel Stunde gehen lassen. Den Ofen auf 180C (Umluft) vorheizen. 

Das Brot in den Ofen geben und etwa 40 Minuten backen, bis es bräunt (Stäbchenprobe!)


Übrigens: Wer keine Mispeln im Supermarkt findet, kann mal beim türkischen Obst- und Gemüsehändler schauen, die haben oft welche.

Ich bin gespannt, ob ihr die Früchte kennt!


Eure 


23.04.2016

Saisongemüse Blattspinat - als Risotto und Salat (& Gewinner!)

Spinat? Da werden jetzt viele von Euch die Nase rümpfen, oder? Dabei ist Spinat ein sehr vitamin.- und mineralstoffreiches Gemüse und hat jetzt in den Frühjahrsmonaten Saison!

Ich jedenfalls habe bisher zwar den tiefgekühlten Spinat sehr gern gegessen, aber - warum auch immer - frischen Blattspinat nie gekauft. Nun habe ich mich herangewagt und daraus ein Risotto gekocht. Meine Männer haben erst einmal skeptisch geschaut - sie mögen beide Spinat nicht sonderlich. Aber ob ihr es glaubt oder nicht - wir fanden das Risotto alle drei sehr lecker!


Daher, gebt dem mal eine Chance, auch wenn ihr nicht gerade Spinatfans seid! Das Risotto ist - ohne Parmesan - auch für Veganer geeignet oder, wer sich glutenfrei ernährt, mit glutenfreier Brühe ebenso ein gesundes und schmackhaftes Mittagessen!

Spinatrisotto

Ihr benötigt für 4 Portionen 

70g frischen Blattspinat, eine kleine Zwiebel, eine Knoblauchzehe, Olivenöl, 250g Risottoreis, einen Esslöffel weißen Balsamicoessig, zwei kleine Dosen Tomatenmark, ca. ein Liter Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Parmesankäse

Den Spinat gründlich waschen und ggf. die dicken Stiele entfernen. Risottoreis in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abspülen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und beides klein hacken. Olivenöl in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen, die Zwiebel und den Knoblauch zugeben und kurz anbraten. Den Reis hinzugeben und gut vermischen, schnell mit etwas Brühe ablöschen. Weiterrühren, bis die Flüssigkeit gut aufgenommen ist, dann wieder etwas Brühe hinzugeben, usw. bis der Reis weich ist. Das Tomatenmark, den Spinat und noch etwas Brühe untermischen. Etwas 5 Minuten köcheln lassen. Das Risotto mit Salz, Pfeffer und Balsamicoessig abschmecken und ggf. mit Parmesan bestreut servieren. 


Und da ich so viel Spinat übrig hatte und ihn noch verwenden wollte, habe ich mir zum Abendessen einen Spinatsalat gemacht. Ihr müsst nicht nur Spinat nehmen, es gibt auch Mischungen mit Spinat, Rucola und anderen Sorten, diese eignen sich für den Salat auch hervorragend!


Spinatsalat mit Ei

Ihr benötigt für 4 Portionen

100g Blattspinat (oder gemischten Salat), 3-4 gekochte Eier, ein halbes Bund Radieschen, 4 Esslöffel neutrales Öl, etwas Senf, etwas Honig, 2 Esslöffel Zitronensaft, 2 Esslöffel weißen Balsamicoessig, Salz, Pfeffer

Spinat gründlich waschen und ggf, die dicken Stiele abschneiden. Radieschen waschen und in dünne Scheiben schneiden. Eier vierteln. Aus Essig, Öl, Honig, Senf, Salz und Pfeffer ein Dressing rühren. Salatzutaten in Schälchen füllen und mit dem Dressing beträufeln. 


Und zum Schluss möchte ich noch den Gewinner des HelloSunday-Gutscheines über 80 Euro bekannt geben! Gewonnen hat


Herzlichen Glückwunsch, schick mir doch kurz Deine Kontaktdaten und dann viel Spaß beim Verschönern Deiner Wohnung!

Habt einen schönes Wochenende, macht das beste draus, auch wenn es regnet,

Eure 


16.04.2016

Tabouleh, Fladenbrot, Auberginenaufstrich und neue Deko - es wird orientalisch!

Heute wird es orientalisch! Erstens, weil ich auf dem Flohmarkt letzte Woche (heute war es ja total verregnet) so schöne orientalische Gläser gefunden habe und zweitens, weil ich bei der Dekoration im Moment den dezenten Boho-Stil so gerne mag - und der ist ja auch irgendwie orientalisch angehaucht. Ein bisschen Hippie, ein bisschen Orient halt. Und ich finde, er harmoniert wunderbar mit dem nordischen Stil!


So habe ich mich auch in der Küche inspirieren lassen und uns mal zum Abendessen ein Fladenbrot gebacken, dazu einen Auberginenaufstrich serviert und als Salat gab es Tabouleh.

Tabouleh ist ein arabischer Bulgursalat. Ich war ja bisher fest der Meinung, Bulgur schmeckt mir nicht. Weit gefehlt! Ich finde diesen Bulgursalat soo lecker, er ist auch ein tolles Sommeressen oder eine erfrischende Beilage zu Gegrilltem! Und dazu ist er ruckzuck zubereitet!


Tabouleh

Ihr benötigt für 4 Personen

125g Bulgur, 2 Tomaten, ein Bund glatte Petersilie, 4 Frühlingszwiebeln, eine Knoblauchzehe, eine frische Chilischote (wer es scharf mag, ich hab sie weggelassen), Salz, Pfeffer, 1 Esslöffel Zitronensaft, 4-6 Esslöffel Olivenöl (je nach Geschmack), gehackte frische Minze nach Geschmack

Als erstes kocht ihr den Bulgur. Diesen dafür in einen Topf geben, etwas salzen und mit Wasser bedecken. Aufkochen lassen, Hitze reduzieren und ca. 8 Minuten köcheln lassen (ggf noch etwas Wasser nachgießen). Vom Herd nehmen und ausquellen sowie abkühlen lassen. 

Tomaten waschen und den Stielansatz entfernen. In kleine Würfel schneiden. Petersilie waschen und grob hacken. Die Frühlingszwiebeln ebenfalls waschen und in Streifen schneiden. Chilis waschen, putzen, von den Kernen befreien und in schmale Streifen schneiden. Knoblauch pressen. 

Den abgekühlten Bulgur mit den vorbereiteten Zutaten mischen. Für das Dressing Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und die gewaschene, gehackte Minze mischen (Minze muss man mögen, der Salat schmeckt auch sehr gut ohne). Das Dressing mit der Bulgurmischung vermengen. 

Bis zum Servieren kühl stellen. 

Fladenbrot habe ich auch zum ersten Mal gebacken. Es ist so viel besser als das gekaufte, der Aufwand lohnt sich! Ich habe das Brot zudem auf dem heißen Stein gebacken. Den hat uns mein Mann zu Weihnachten für Pizza geschenkt und ich kann ihn absolut weiterempfehlen! Nicht nur die Pizza schmeckt darauf gebacken doppelt so gut, auch das Fladenbrot ließ sich bestens darauf backen und ist - wenn der Stein ausreichend vorgeheizt ist - in wenigen Minuten fertig und ganz locker! Einen heißen Stein könnt ihr zum Beispiel bei amazon kaufen (den wir haben, habe ich kurzzeitig in der Sidebar verlinkt)!


Fladenbrot 

Ihr benötigt für ein Brot

500g Mehl, 1 Beutel Trockenhefe, einen Teelöffel Zucker, 2 Teelöffel Salz, 2 Esslöffel Öl, 300ml lauwarmes Wasser, Sesam zum Bestreuen

Aus den Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten (das geht am besten mit der Hand). Den Teig zugedeckt eine Stunde gehen lassen. Dann ein flaches Brot formen, nochmals etwa 30 Minuten gehen lassen. Mit einem angefeuchteten Finger das typische Karomuster auf das Brot zeichnen und im Ofen auf dem heißen Stein bei 200C etwa 8 Minuten backen.

Wer keinen heißen Stein hat, backt das Brot bei 180C (Umluft) etwa 30-45 Minuten. 

Nachtrag: Eine prima Step-by-Step Anleitung habe ich bei Diana gefunden! 


Und als Aufstrich eignet sich wunderbar der Auberginenaufstrich! Gesund, vegan und leicht gemacht! 


Auberginenaufstrich 

Ihr benötigt für 4 Personen

2 Auberginen, eine Knoblauchzehe, ein Esslöffel Zitronensaft, 2 Esslöffel Olivenöl, 2 Esslöffel Tahin, Salz, Pfeffer

Die Auberginen waschen und rundum mit der Gabel einstechen. In den vorgeheizten Backofen (Umluft 200C) geben und etwa 30 Minuten backen, bis sie weich sind. Abkühlen lassen. 

Dann die Schale der Aubergine abziehen, den Stielansatz abschneiden, das Fruchtfleisch klein schneiden und in ein hohes Gefäß geben. Knoblauch dazu pressen, Zitronensaft und Olivenöl hineingeben und mit dem Pürierer zu einer glatten Masse verarbeiten. 

Tahin unter das Püree mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zugedeckt mindestens eine Stunde kalt stellen. 


Und wieder zurück zur Deko: Schon seit letzem Jahr liebäugelte ich mit diesen Makramee-Blumenampeln, viele haben sie ja selber gemacht, zum Beispiel Rebecca von Sinnenrausch, aber ich habe mich nicht so herangetraut und nur mal einen Wandbehang hier gebastelt, den ich immer noch schön finde. Jedenfalls fand ich jetzt im Urlaub in den Niederlanden eine solche Blumenampel und nun hängt sie im Blumenfenster!


Passend dazu hat der Sessel ein neues Kissen bekommen!



Und auch im Flur ist eine kleine Bank, ein neuer Teppich und das hübsche Windlicht eingezogen! Da das Wandbild vom letzten Post so gut dazu passt, hängt es nun auch dort!


Was meint ihr? Mögt ihr auch ein wenig Boho in Eurer Wohnung (Amy, Dich frage ich nicht, schaut mal, sie  hat es perfektioniert!)

Habt ein schönes Wochenende, und denkt dran, noch bis Sonntag Abend läuft mein Gewinnspiel!


Eure