05.05.2016

Strawberry-Shortcake & Erdbeersirup - drei tolle Rezepte für die Erdbeersaison!

Jetzt ist sie ja wieder in vollem Gange, die Erdbeersaison! Und so langsam gibt es auch deutsche Erdbeeren zu kaufen. Ich liebe sie ja, die "Eebees", wie ich sie als Kind wohl immer genannt habe. Diesmal habe ich mit ihnen Erdbeersirup gekocht, daraus einen Drink zubereitet und Erdbeer-Shortcakes gebacken! 


Die Idee, mal Erdbeersirup zu kochen, hatte ich, als mir im Gartenmarkt Erdbeerminze in die Hände fiel. Habt ihr das schon einmal gesehen, Erdbeerminze? Eine Minzpflanze, deren Blätter, wenn man daran reibt, wirklich nach Erdbeere duften. Und die Minzblätter schmecken wohl besonders gut in einem erfrischenden Getränk stand an der Pflanze - aus einer Mischung von Erdbeersirup, Mineralwasser und - wer es mag -ein wenig Sekt. Das wollte ich ausprobieren! 


Also habe ich zunächst Erdbeersirup gekocht, das geht ganz einfach!  

Erdbeersirup

Ihr benötigt für eine Flasche

500g Erdbeeren, den Saft zweier Limetten, 100g Zucker

Die Erdbeeren waschen, putzen und klein schneiden. In eine Schüssel geben und mit 30g Zucker gut vermischen. Etwa eine Stunde stehen lassen, dann fein pürieren und nochmal durch ein Sieb streichen. 

Die Limetten auspressen. Den Limettensaft und den restlichen Zucker zu der Erdbeermischung geben und in einen Topf füllen. Unter Rühren auf höchter Stufe aufkochen, Hitze reduzieren und nochmals etwa fünf Minuten unter Rühren köcheln lassen.

Eine Flasche mit kochendem Wasser ausspülen und den Erdbeersirup hineinfüllen. Sofort fest verschließen.





Und dann geht es ans Mixen!

Erfrischender Erdbeerdrink

Ihr benötigt für ein Glas

etwas Erdbeersirup, kaltes Mineralwasser, einige Blättchen gewaschene Erdbeerminze, evtl. etwas Sekt

Alle Zutaten vermischen und genießen! 

***

Der Sirup ist auch ein prima Mitbringsel für die nächste Grillparty!  



Und als wir so vom Gartenmarkt nach Hause fuhren, meinte mein Mann, er hätte mal in den USA Strawberry- Shortcakes gegessen. Ob ich die nicht auch mal machen könnte. Ich hatte davon noch nie gehört und mich mal schlau gemacht. Letzendlich sind es größere Mürbeteigkekse, die mit Sahne und Erdbeeren gefüllt werden - ein Schuss Erdbeersirup passt übrigens auch ganz hervorragend dazu! 

Die Shortcakes sind ruckzuck gebacken, also auch ein tolles Rezept jetzt im Frühjahr, wenn sich spontan Gäste ankündigen!  

Strawberry - Shortcakes

Ihr benötigt für etwa 6 Shortcakes

280g Mehl, 2 Teelöffel Backpulver, 40g Zucker, 75g Butter, 1 Ei, 2 Becher Sahne, 500g Erdbeeren, Puderzucker

Mehl und Backpulver mischen. Zucker, feste Butter, das verschlagene Ei und 125ml Sahne hinzufügen, mit der Gabel kurz durchmischen und dann mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig kneten. 

Ein Blech mit Backpapier auslegen. Von dem Teig ein wenig abnehmen, zu einer Kugel formen und diese auf dem Blech gleichmäßig flachdrücken. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren. 

Das Blech in den vorgeheizten Ofen (180C, Umluft) geben und etwa 20 Minuten backen. Abkühlen lassen. 

Die restliche Sahne mit Puderzucker nach Geschmack steif schlagen. Erdbeeren waschen, putzen und in Scheiben schneiden. 

Einen Shortcake nehmen, mit Sahne, dann Erdbeeren, dann nochmals Sahne belegen und einen zweiten Shortcake darüberlegen. Wiederholen, bis alle Shortcakes fertig sind. Mit Puderzucker bestreut servieren. 


Ich wünsche Euch morgen einen schönen Feiertag bei herrlichem Wetter! 


Eure 


27.04.2016

Mispelmarmelade - perfekt auf selbst gebackenem Hefebrot


Neulich im Supermarkt fielen mir Mispeln in die Hände. Habt ihr sie schon einmal gegessen? Ich habe davon ehrlich gesagt noch nie etwas gehört, aber ich liebe es ja, Neues auszuprobieren und so wanderten sie in meinem Einkaufskorb.



Daheim habe ich mich etwas schlau gemacht und las, dass man aus Mispeln hauptsächlich Marmelade und Gelees kocht. Die Marmelade war gerade alle, das passte ja! Also habe ich Mispelmarmelade gekocht.


Mispelmarmelade

Ihr benötigt für 2 Gläser

500g Mispeln, 250g Gelierzucker 2:1, 100ml Apfelsaft, etwas Mark einer Vanilleschote, den Saft einer halben Zitrone

Mispeln waschen, entkernen und die Schale abziehen, in einer Schüssel mit dem Zitronensaft vermischen, damit sie nicht braun werden. Pürieren. Das Püree mit dem Gelierzucker, dem Apfelsaft und dem Vanillemark in einen höheren Topf geben (der Topf darf nur zur Hälfte gefüllt sein, damit nichts überkocht) und unter Rühren aufkochen. Nun 4 Minuten sprudelnd weiterkochen lassen, dabei immer umrühren!

Die Marmelade in mit kochendem Wasser aufgespülte Schraubgläser geben und sofort fest verschließen. 

Kann man auch gut verschenken! 

Anfangs war ich ja etwas skeptisch. Ob das am Ende denn auch schmeckt? Wie es halt so ist mit neuen Sachen. Und ich war absolut positiv überrascht! Mispeln sind richtig lecker! Sie schmecken wie eine Mischung aus Aprikose und Pflaume und ich - als kein großer Marmeladenfan - habe eine Sorte gefunden, die mir tatsächlich richtig gut gefällt!


Nun war Sonntag, ich war mit meiner Marmelade happy, und was fehlte? Richtig: Brot, das dazu passt. Die Bäckereien waren inzwischen alle zu, also hab ich kurzerhand eins gebacken, schmeckt ja eh viel besser. Mispelmarmelade auf frisch gebackenem Hefebrot - eine herrliche Kombination!


Hefebrot 

Ihr benötigt für eine Kastenform

500g Dinkelmehl, ein Ei, einen Beutel Hefe, 200ml warme Milch, eine Prise Salz, 70g Rohrzucker, 80g Butter oder Margarine

Die Milch mit der Butter oder Margarine erwärmen, bis das Fett geschmolzen ist. Mehl mit der Hefe und dem Salz mischen. Die Milchmischung, den Zucker und das verschlagene Ei hinzugeben und gut vermischen. Mit den Händen zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Diesen gut eine Stunde abgedeckt gehen lassen. 

Eine Kastenform fetten. Den Teig hineingeben und nochmals gut eine dreiviertel Stunde gehen lassen. Den Ofen auf 180C (Umluft) vorheizen. 

Das Brot in den Ofen geben und etwa 40 Minuten backen, bis es bräunt (Stäbchenprobe!)


Übrigens: Wer keine Mispeln im Supermarkt findet, kann mal beim türkischen Obst- und Gemüsehändler schauen, die haben oft welche.

Ich bin gespannt, ob ihr die Früchte kennt!


Eure 


23.04.2016

Saisongemüse Blattspinat - als Risotto und Salat (& Gewinner!)

Spinat? Da werden jetzt viele von Euch die Nase rümpfen, oder? Dabei ist Spinat ein sehr vitamin.- und mineralstoffreiches Gemüse und hat jetzt in den Frühjahrsmonaten Saison!

Ich jedenfalls habe bisher zwar den tiefgekühlten Spinat sehr gern gegessen, aber - warum auch immer - frischen Blattspinat nie gekauft. Nun habe ich mich herangewagt und daraus ein Risotto gekocht. Meine Männer haben erst einmal skeptisch geschaut - sie mögen beide Spinat nicht sonderlich. Aber ob ihr es glaubt oder nicht - wir fanden das Risotto alle drei sehr lecker!


Daher, gebt dem mal eine Chance, auch wenn ihr nicht gerade Spinatfans seid! Das Risotto ist - ohne Parmesan - auch für Veganer geeignet oder, wer sich glutenfrei ernährt, mit glutenfreier Brühe ebenso ein gesundes und schmackhaftes Mittagessen!

Spinatrisotto

Ihr benötigt für 4 Portionen 

70g frischen Blattspinat, eine kleine Zwiebel, eine Knoblauchzehe, Olivenöl, 250g Risottoreis, einen Esslöffel weißen Balsamicoessig, zwei kleine Dosen Tomatenmark, ca. ein Liter Gemüsebrühe, Salz, Pfeffer, Parmesankäse

Den Spinat gründlich waschen und ggf. die dicken Stiele entfernen. Risottoreis in ein Sieb geben und mit kaltem Wasser abspülen. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und beides klein hacken. Olivenöl in einem Topf bei mittlerer Hitze erhitzen, die Zwiebel und den Knoblauch zugeben und kurz anbraten. Den Reis hinzugeben und gut vermischen, schnell mit etwas Brühe ablöschen. Weiterrühren, bis die Flüssigkeit gut aufgenommen ist, dann wieder etwas Brühe hinzugeben, usw. bis der Reis weich ist. Das Tomatenmark, den Spinat und noch etwas Brühe untermischen. Etwas 5 Minuten köcheln lassen. Das Risotto mit Salz, Pfeffer und Balsamicoessig abschmecken und ggf. mit Parmesan bestreut servieren. 


Und da ich so viel Spinat übrig hatte und ihn noch verwenden wollte, habe ich mir zum Abendessen einen Spinatsalat gemacht. Ihr müsst nicht nur Spinat nehmen, es gibt auch Mischungen mit Spinat, Rucola und anderen Sorten, diese eignen sich für den Salat auch hervorragend!


Spinatsalat mit Ei

Ihr benötigt für 4 Portionen

100g Blattspinat (oder gemischten Salat), 3-4 gekochte Eier, ein halbes Bund Radieschen, 4 Esslöffel neutrales Öl, etwas Senf, etwas Honig, 2 Esslöffel Zitronensaft, 2 Esslöffel weißen Balsamicoessig, Salz, Pfeffer

Spinat gründlich waschen und ggf, die dicken Stiele abschneiden. Radieschen waschen und in dünne Scheiben schneiden. Eier vierteln. Aus Essig, Öl, Honig, Senf, Salz und Pfeffer ein Dressing rühren. Salatzutaten in Schälchen füllen und mit dem Dressing beträufeln. 


Und zum Schluss möchte ich noch den Gewinner des HelloSunday-Gutscheines über 80 Euro bekannt geben! Gewonnen hat


Herzlichen Glückwunsch, schick mir doch kurz Deine Kontaktdaten und dann viel Spaß beim Verschönern Deiner Wohnung!

Habt einen schönes Wochenende, macht das beste draus, auch wenn es regnet,

Eure 


16.04.2016

Tabouleh, Fladenbrot, Auberginenaufstrich und neue Deko - es wird orientalisch!

Heute wird es orientalisch! Erstens, weil ich auf dem Flohmarkt letzte Woche (heute war es ja total verregnet) so schöne orientalische Gläser gefunden habe und zweitens, weil ich bei der Dekoration im Moment den dezenten Boho-Stil so gerne mag - und der ist ja auch irgendwie orientalisch angehaucht. Ein bisschen Hippie, ein bisschen Orient halt. Und ich finde, er harmoniert wunderbar mit dem nordischen Stil!


So habe ich mich auch in der Küche inspirieren lassen und uns mal zum Abendessen ein Fladenbrot gebacken, dazu einen Auberginenaufstrich serviert und als Salat gab es Tabouleh.

Tabouleh ist ein arabischer Bulgursalat. Ich war ja bisher fest der Meinung, Bulgur schmeckt mir nicht. Weit gefehlt! Ich finde diesen Bulgursalat soo lecker, er ist auch ein tolles Sommeressen oder eine erfrischende Beilage zu Gegrilltem! Und dazu ist er ruckzuck zubereitet!


Tabouleh

Ihr benötigt für 4 Personen

125g Bulgur, 2 Tomaten, ein Bund glatte Petersilie, 4 Frühlingszwiebeln, eine Knoblauchzehe, eine frische Chilischote (wer es scharf mag, ich hab sie weggelassen), Salz, Pfeffer, 1 Esslöffel Zitronensaft, 4-6 Esslöffel Olivenöl (je nach Geschmack), gehackte frische Minze nach Geschmack

Als erstes kocht ihr den Bulgur. Diesen dafür in einen Topf geben, etwas salzen und mit Wasser bedecken. Aufkochen lassen, Hitze reduzieren und ca. 8 Minuten köcheln lassen (ggf noch etwas Wasser nachgießen). Vom Herd nehmen und ausquellen sowie abkühlen lassen. 

Tomaten waschen und den Stielansatz entfernen. In kleine Würfel schneiden. Petersilie waschen und grob hacken. Die Frühlingszwiebeln ebenfalls waschen und in Streifen schneiden. Chilis waschen, putzen, von den Kernen befreien und in schmale Streifen schneiden. Knoblauch pressen. 

Den abgekühlten Bulgur mit den vorbereiteten Zutaten mischen. Für das Dressing Olivenöl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und die gewaschene, gehackte Minze mischen (Minze muss man mögen, der Salat schmeckt auch sehr gut ohne). Das Dressing mit der Bulgurmischung vermengen. 

Bis zum Servieren kühl stellen. 

Fladenbrot habe ich auch zum ersten Mal gebacken. Es ist so viel besser als das gekaufte, der Aufwand lohnt sich! Ich habe das Brot zudem auf dem heißen Stein gebacken. Den hat uns mein Mann zu Weihnachten für Pizza geschenkt und ich kann ihn absolut weiterempfehlen! Nicht nur die Pizza schmeckt darauf gebacken doppelt so gut, auch das Fladenbrot ließ sich bestens darauf backen und ist - wenn der Stein ausreichend vorgeheizt ist - in wenigen Minuten fertig und ganz locker! Einen heißen Stein könnt ihr zum Beispiel bei amazon kaufen (den wir haben, habe ich kurzzeitig in der Sidebar verlinkt)!


Fladenbrot 

Ihr benötigt für ein Brot

500g Mehl, 1 Beutel Trockenhefe, einen Teelöffel Zucker, 2 Teelöffel Salz, 2 Esslöffel Öl, 300ml lauwarmes Wasser, Sesam zum Bestreuen

Aus den Zutaten einen geschmeidigen Teig kneten (das geht am besten mit der Hand). Den Teig zugedeckt eine Stunde gehen lassen. Dann ein flaches Brot formen, nochmals etwa 30 Minuten gehen lassen. Mit einem angefeuchteten Finger das typische Karomuster auf das Brot zeichnen und im Ofen auf dem heißen Stein bei 200C etwa 8 Minuten backen.

Wer keinen heißen Stein hat, backt das Brot bei 180C (Umluft) etwa 30-45 Minuten. 

Nachtrag: Eine prima Step-by-Step Anleitung habe ich bei Diana gefunden! 


Und als Aufstrich eignet sich wunderbar der Auberginenaufstrich! Gesund, vegan und leicht gemacht! 


Auberginenaufstrich 

Ihr benötigt für 4 Personen

2 Auberginen, eine Knoblauchzehe, ein Esslöffel Zitronensaft, 2 Esslöffel Olivenöl, 2 Esslöffel Tahin, Salz, Pfeffer

Die Auberginen waschen und rundum mit der Gabel einstechen. In den vorgeheizten Backofen (Umluft 200C) geben und etwa 30 Minuten backen, bis sie weich sind. Abkühlen lassen. 

Dann die Schale der Aubergine abziehen, den Stielansatz abschneiden, das Fruchtfleisch klein schneiden und in ein hohes Gefäß geben. Knoblauch dazu pressen, Zitronensaft und Olivenöl hineingeben und mit dem Pürierer zu einer glatten Masse verarbeiten. 

Tahin unter das Püree mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zugedeckt mindestens eine Stunde kalt stellen. 


Und wieder zurück zur Deko: Schon seit letzem Jahr liebäugelte ich mit diesen Makramee-Blumenampeln, viele haben sie ja selber gemacht, zum Beispiel Rebecca von Sinnenrausch, aber ich habe mich nicht so herangetraut und nur mal einen Wandbehang hier gebastelt, den ich immer noch schön finde. Jedenfalls fand ich jetzt im Urlaub in den Niederlanden eine solche Blumenampel und nun hängt sie im Blumenfenster!


Passend dazu hat der Sessel ein neues Kissen bekommen!



Und auch im Flur ist eine kleine Bank, ein neuer Teppich und das hübsche Windlicht eingezogen! Da das Wandbild vom letzten Post so gut dazu passt, hängt es nun auch dort!


Was meint ihr? Mögt ihr auch ein wenig Boho in Eurer Wohnung (Amy, Dich frage ich nicht, schaut mal, sie  hat es perfektioniert!)

Habt ein schönes Wochenende, und denkt dran, noch bis Sonntag Abend läuft mein Gewinnspiel!


Eure


10.04.2016

Ein tolles Give Away & neue Dekoration im Wohnzimmer!!

Im letzten Post habe ich ja schon angedeutet, dass kleine Stilbrüche interessant wirken können. So wollte ich auch den doch eher skandinavisch-ländlichen Stil etwas aufpeppen - mit moderneren Elementen. Und bei HelloSunday* wurde ich dann fündig! Ich habe ewig gebraucht, mich durch das tolle Sortiment zu scrollen und letztendlich eine Entscheidung zu treffen, mir haben so viele Sachen gut gefallen und immer wieder habe ich Neues entdeckt, ihr müsst unbedingt mal vorbeischauen!

HelloSunday ist ein junges Unternehmen und hat sich auf die individuelle Gestaltung Deiner vier Wände spezialisiert - hier im Speziellen auf über 400 künstlerische Prints, die es als Poster, Kissen, Tassen, Wanduhren, Smartphonecases und Taschen zu kaufen gibt. Es ist also garantiert für jeden etwas dabei!

Wollt ihr mal sehen? Ich mag ja gerne die schlichten Prints und bin ganz begeistert, wie sie im Wohnbereich wirken - richtige Hingucker!

Der Kater hat Konkurrenz auf dem Sofa bekommen, aber scheinbar stört ihn das nicht :-)


Ich bin ja kein Fan von übermäßig vielen Kissen auf dem Sofa, daher mag ich die zwei Motive ganz besonders - schlicht, trotzdem nicht langweilig. Die beiden reichen völlig aus, um das einfarbige Sofa zu beleben!


Das Motiv des Wandbildes passt, wie ich finde, zum aktuellen, dezenten Boho-Trend. Den finde ich ja zur Zeit richtig gut und hier ist schon das eine oder andere Teil dazu eingezogen!


Und für die kommende, wärmere Saison habe ich mir auch gleich das passende Motiv ausgesucht, ich mag es zu gern und es passt so gut in meinen kleinen Pflanzen-Erker! 


Die schöne Strandtasche wartet auf noch ihren Einsatz! Und bis es soweit ist, kann man beim Anblick auf das stimmungsvolle Bild schon einmal vom Sommer träumen...mein Sohn bekommt es in sein Zimmer, denn das ist in genau den Tönen eingerichtet.  

Nebenbei: Alle Drucke sind übrigens wirklich preisgünstig und passen auch in die Rahmen vom Schweden, wer also nicht so viel Budget zur Verfügung hat, kann hier auch mit wenig Geld Individualität in seinem Wohnbereich bringen! 


So, nach dem ganzen Dekorieren und Fotografieren habe ich mir einen Kaffee aus meiner neuen Lieblingstasse wirklich verdient!


Nun habe ich noch eine Überraschung für Euch!

Gefallen Euch die Artikel auch so gut? Dann könnt ihr hier einen Gutschein von HelloSunday über 80 Euro gewinnen! Vielleicht habt ihr ja auch Lust, ein wenig umzudekorieren. Dann macht mit!


Was ihr dafür tun müßt? Verratet mir im Kommentar unten Euer Lieblingsprodukt aus dem HelloSunday-Onlineshop ! Wer auf instagram und/oder Facebook die Verlosung teilt, erhöht seine Gewinnchancen, ebenso wer das Bild auf seinem Blog verlinkt! Bitte kurz im Kommentar vermerken! Wer keinen Account hier hat, kann auch einfach einen Kommentar auf instagram oder Facebook hinterlassen! Ich habe aber für diese Woche die komplette Kommentarfunktion freigeschaltet, bitte dann Kontaktdaten angeben!

Das Gewinnspiel endet am 17.04.2016 um 23:55h! Der Gewinner wird hier auf dem Blog bekanntgegeben!

Teilnahme ab 18 Jahren, der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Keine Barauszahlung des Gewinns. Sollte ich keine Kontakdaten haben, kann sich der Gewinner innerhalb einer Woche bei mir melden, ansonsten wird der Preis noch mal verlost. 

Viel Glück!

Eure 


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06.04.2016

Was ich bei der Wohnzimmerrenovierung gelernt habe

So, Ferien sind herum, wir waren ein paar Tage weg und haben auch sonst allerlei erledigt. Unter anderem renovierten wir ja unser Wohnzimmer. Gestrichen wurde es letztes Jahr in einem zarten Beigeton (der Maler riet uns aufgrund der Größe des Raumes von weiß ab, was heißt abraten, er weigerte sich quasi :-)) und mit der Farbe bin ich auch sehr zufrieden. Und mit den Möbeln war ich es im großen und ganzen ansich auch. Aber wie es so ist, Möbel nutzen sich wie Kleidungsstücke ab und irgendwann ist der Lieblingspulli oder eben der Tisch nicht mehr schön.

Also ging die Suche los. Das Sofa wurde Ende letzten Jahres von einem Rattansofa in ein größeres, helles Ecksofa ausgetauscht. Schritt eins.


Nun war der Essbereich an der Reihe. Ich wollte etwas, helles, freundliches, modernes. In meinen zwei Lieblings-dänischen Läden: alles dunkles Holz. Im Standard-Möbelhaus: nicht mein Geschmack. Letztendlich wurde ich beim Schweden fündig, auch wenn ich da eigentlich keinen Tisch kaufen wollte.

Mit hat das Zarte gefallen: dünne Tischplatte, schmale Beine. Und schon lange, lange habe ich die Stühle im skandinavischen Stil auf pinterest und auf zahlreichen Blogs bewundert: so welche sollten es sein! Welche, die farblich zum Tisch passen, hab ich letztendlich im Internet gefunden.



So, und dann stand der Tisch samt Stuhl (die anderen waren noch verpackt) im Raum, der zugegebenermaßen relativ groß ist. Praxistest. Optisch beides schön, aber nicht so wirklich zu dem Rest passend. Ich sitze gerne am Kopfende - da waren die Tischbeine, also war das nicht sonderlich bequem. Auf den Stühlen sah mein Mann irgendwie verloren aus (Und er ist kein zwei Meter Riese oder bierbäuchig oder so :-)).

Und der Tisch passte nicht zu der Kommode. Sie ist nicht besonders trendy, aber ich liebe sie. Nun musste ich mich entscheiden: Kommode oder Tisch?



Und was kam raus? Ich merkte, dass ich den modernen, skandinavischen Stil auf Fotos liebe, aber dass er hier gar nicht so passt! Manchmal muss man seinen Stil vielleicht auf Umwegen finden? Jedenfalls bauten wir den Tisch wieder ab, packten die Stühle ein und alles wurde umgetauscht. Sogar der Couchtisch aus Metall, den wir kurz zuvor ebenfalls gekauft hatten, musste dran glauben. Zurück auf null. (Sehr zur Freude meines Mannes :-))

Aber: Neue Stühle und auch ein Tisch wurden gefunden und ich bin happy mit den warmen Tönen in Kombination mit weiß. An den Fliesen können wir erstmal nichts ändern, sonst hätte der andere Tisch/Stuhl auch ganz anders gewirkt - zu hellem Holzboden passt das ganz hervorragend!


(vorher . nachher)



Und so kam eins zum anderen, im Wintergarten musste der dunkle Rattanstuhl auch einem hellen weichen!



Und als optische Trennung zum Essbereich kam ein Konsolentisch vor das Sofa! 


Ganz komplett ist noch nicht alles, zum Beispiel fehlen noch einige Teppiche, aber ich bin erst einmal happy mit der Entscheidung! Was ich gelernt habe: mich nicht von Trends stressen lassen, sondern auf das Bauchgefühl hören und das herauspicken, was einem liegt!

Meine Tipps, um seinen Stil näherzukommen (wenn nicht schon geschehen):

1. Welcher Farbtyp seid ihr?

Mögt ihr lieber kühle, dunkle Farben? Oder habt ihr lieber die warmen, erdigen Töne? Die Vorlieben sollten sich am besten in der Einrichtung widerspiegeln. Wenn ihr zu erdigen Tönen tendiert, dann ist vielleicht Metall und schwarz nicht das richtige für Euch, sondern eher Korb, Holz, Leinen, Naturtöne. Mögt ihr das verspielte, romantische, liegt ihr mit Shabbyelementen, Blümchenmuster und Pastelltönen gut. Wer es ganz ruhig mag, für den ist vielleicht das Monochrome perfekt, wie bei Jessica auf instagram!

2. Moodboard

Stellt Euch ein Moodboard zusammen, z.B. auf pinterest oder klassisch aus Zeitschriftenausschnitten, kombiniert Stoffproben (z.B. vom Schweden), Farbkarten (aus dem Baumarkt) und andere Dinge dazu, die Euch inspirieren! So bekommt ihr ein Gefühl für Euren Stil oder eine Richtung, wo es hingehen soll!

3. Zeit lassen!

Ich wollte ruckizucki alles auf einmal einrichten. Besser ist es, erst einmal ein Stück zu kaufen und es bewusst wirken zu lassen. Nach und nach kommen dann schon die Ideen, wie man weiter vorgeht! Dabei auch immer an Stauraum denken, damit es hinterher nicht unordentlich aussieht.

4. Mit Dekoration arbeiten

Da es ja doch zu teuer ist, jedes Jahr einen neuen Tisch, ein neues Sofa usw. zu kaufen, kann man wunderbar mit Dekoration arbeiten (oder Möbel umstreichen, wer das gut kann)! Dabei muss es ja gar nicht die klassische saisonale Dekoration sein, wenn es einem nicht liegt. Manchmal reicht schon eine große, dekorative Schale oder Vase als Blickfang aus!

Auch Gruppierungen ähnlicher Objekte können interessant wirken, zum Beispiel verschiedene Kerzenständer oder kleine Sammlerstücke (Eulen, Tassen usw)

Wenn man vielleicht einen ländlichen Stil bevorzugt und es trotzdem moderner mag, kann man mit Dekoration Akzente setzen. Oder wer eher weiß eingerichtet ist, versucht es mal mit einem kleinen Farbtupfer! Solche Stilbrüche wirken manchmal belebend. Mehr dazu zeige ich Euch im nächsten Post!


5. Lieblingsstücke in Szene setzen

Sicher habt ihr auch Stücke, an denen ihr besonders hängt, Dekoration oder auch ein Möbelstück wie bei mir die Kommode! Oftmals verraten solche Stücke ja auch schon, welchen Stil man bevorzugt! Diese sollten nicht im Keller verschwinden, weil sie vielleicht nicht modern sind, sondern bewusst in die Einrichtung integriert werden! Das macht auch die Individualität aus. Ich habe im Wohnzimmer zum Beispiel einen Mix aus Dekorationsartikeln, von Reisen, vom Flohmarkt, aus Einrichtungsläden, nette Geschenke usw. Wichtig ist allerdings, dass die Dinge farblich harmonieren! Übrigens gilt gegenteiliges ebenso: Wenn etwas nur noch aus Gewohnheit herumsteht oder weil es eben ein nett gemeintes Geschenk war, was einem eigentlich gar nicht so liegt: weg damit!

***

Noch etwas anderes zum Schluß: Ich habe mein Register oben für Euch anschaulicher gestaltet, in dem ich zu den einzelnen Rezepten/DIY/Tipps die entsprechenden Fotos hinzugefügt habe! War zwar eine ziemliche Arbeit, aber so gefällt es mir auch besser!


Eure